SWISS kämpft weiter für die Flüge nach Lugano

29. Oktober 2003

Die Beschwerde, welche SWISS gegen die Einführung neuer Anflugregelungen in Lugano Agno eingereicht hat, erhält keine aufschiebende Wirkung. Dies hat die Rekurskommission des Departmentes für Umwelt, Verkehr und Kommunikation (UVEK) entschieden. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) prüft jedoch eine befristete Ausnahmeregelung für Flüge der SWISS, während derer eine für alle Beteiligten tragbare Lösung gefunden werden kann. SWISS setzt sich weiterhin vehement dafür ein, den Tessin an das Luftverkehrsnetz des Landes anzubinden.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat am 21. August 2003 neue Anflugbedingungen für den Flughafen Lugano Agno angekündigt, ab 1. November sollen diese trotz Beschwerden von SWISS und den Tessiner Behörden gültig sein. Die Rekurskommission des Departementes für Umwelt, Verkehr und Kommunikation (UVEK) hat den Beschwerden die aufschiebende Wirkung nicht zugestanden, in der eigentlichen Sache hat sie aber noch nicht entschieden.

Treten die neuen Anflugregeln des Bazl für den Anflug auf Lugano Agno wie vorgesehen auf 1. November 2003 in Kraft, ist SWISS nicht mehr in der Lage, eine operationell und kommerziell tragbare Bedienung des Flughafens Lugano Agno zu gewährleisten.

Das Bazl prüft indessen eine Ausnahmeregelung für SWISS Flüge, so dass während deren Gültigkeit ein für die SWISS praktikables Verfahren angewendet werden kann.

In der Zwischenzeit, so hofft die SWISS, können alle Beteiligten eine einvernehmliche Lösung finden, wie in Lugano Agno sicher und im Einklang mit allen internationalen Vorschriften operiert werden kann.

SWISS wird alles unternehmen, um die Südschweiz weiterhin in ihrem Streckennetz behalten und diesen Landesteil am internationalen Luftverkehr anschliessen zu können.