Europäische Kommission und Amerikanische Kartellbehörde genehmigen Übernahme der SWISS durch Lufthansa

05.07.2005

Gemeinsam in die Zukunft - Fluggäste profitieren von neuer Partnerschaft

Die Europäische Kommission und die Amerikanische Kartellbehörde haben der Übernahme der Swiss International Air Lines AG durch die Deutsche Lufthansa AG zugestimmt. Damit ist der Weg frei für die Integration der SWISS in den Lufthansa-Konzernverbund. „Es ist eine Partnerschaft für die Kunden. Lufthansa und SWISS sind Garanten für Mobilität aus Europa und nach Europa. Nach dem erfolgreichen Verlauf des öffentlichen Kaufangebots und der geplanten Aufnahme der SWISS in die Star Alliance ist die kartellrechtliche Freigabe ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in eine gemeinsame Zukunft. Schon in wenigen Wochen werden die Kunden unserer beiden Fluglinien die ersten Vorteile des Zusammenschlusses erleben“, sagte der Lufthansa Vorstandsvorsitzende Wolfgang Mayrhuber. „Mit dem grünen Licht aus Brüssel und Washington erhalten wir die Chance, die Luftverkehrsanbindung des Wirtschaftsstandortes Schweiz dauerhaft zu sichern. Aus diesem Grund schliessen sich mit Lufthansa und SWISS zwei weltweit anerkannte Airlines mit ausgeprägtem Qualitäts- und Serviceverständnis zusammen. Nach der heutigen Entscheidung können wir unseren Fluggästen zukünftig mehr Zielorte, bessere Verbindungen, durchgängige Vielfliegerprogramme, Loungezugänge und vieles mehr bieten“, betonte Christoph Franz, CEO und Präsident der Konzernleitung von SWISS.

Durch die neue Partnerschaft mit SWISS wird Lufthansa ihre Stellung als international führender Netzwerkcarrier ausbauen. Bereits zum Winterflugplan 2005/2006 steht allen Fluggästen beider Airlines ein erweitertes, weltumspannendes Angebot zur Verfügung. Der Zusammenschluss eröffnet den Teilnehmern der beiden Vielfliegerprogramme Miles & More und Swiss TravelClub im Laufe des Sommers zusätzliche attraktive Möglichkeiten und einen verbesserten Service.

Um den Marktzugang für mögliche neue Wettbewerber zu gewährleisten, hat die Europäische Kommission mit Lufthansa und SWISS Massnahmen vereinbart, die im Wesentlichen die Bereitstellung von Slots auf verschiedenen europäischen und interkontinentalen Strecken regelt. Die Amerikanische Kartellbehörde hat ohne Auflagen zugestimmt.

Die Schweizer Gesellschaft AirTrust wird innerhalb von zehn Tagen den Kaufpreis von CHF 8.96 netto je angediente SWISS Aktie an die Publikumsaktionäre auszahlen. Gleichzeitig wird Lufthansa ihren Anteil an AirTrust von derzeit 11 Prozent auf 49 Prozent erhöhen. Nach Abschluss der Verhandlungen zur Sicherung der Luftverkehrsrechte und Vorliegen von entsprechenden Übereinkünften wird Lufthansa SWISS zu 100% übernehmen (frühestens 2006).