SWISS baut Langstreckenflotte aus

21. Juni 2006

Im kommenden Winterflugplan wird SWISS ihre Langstreckenflotte um zwei Airbus A330-200 erweitern. Die Flugzeuge verfügen über 42 Business-Class- und 187 Economy-Class-Sitze. Eingesetzt werden sie als Ersatz für das eingemietete Flugzeug auf Strecken nach Ost- und Westafrika sowie für die Verdichtung des Flugplanes auf verschiedenen Interkontinentalstrecken.

SWISS will den eingeschlagenen Wachstumskurs fortsetzen und baut ihre Langstreckenflotte um zwei Airbus A330-200 aus. Die beiden Flugzeuge sollen Ende dieses Jahres in den SWISS Flugbetrieb integriert werden. Die Erweiterung der Langstreckenflotte wird von Lufthansa unterstützt. Nachdem das im Vorjahr eingeleitete Restrukturierungsprogramm und die Verhandlungen um neue Gesamtarbeitsverträge mit den verschiedenen Mitarbeitergruppen grössenteils abgeschlossen, beziehungsweise weit vorangeschritten sind, haben Geschäftsleitung und Verwaltungsrat grünes Licht für den Flottenausbau gegeben. Die hohe Auslastung des bestehenden Langstreckennetzwerkes sowie die hohe Nachfrage nach möglichst täglichen Verbindungen haben die Entscheidung begünstigt.

„SWISS will schrittweise wieder wachsen. Mit den beiden Langstreckenflugzeugen stärkt SWISS die Qualität des Netzwerkes. Sie passen zudem hervorragend zu unserer bestehenden Flotte“, äussert sich SWISS-CEO Christoph Franz. „Wir haben die Chance zur Erweiterung unserer Langstreckenflotte ergriffen, obwohl das Restrukturierungsprogramm zur nachhaltigen Verbesserung der Kostenstrukturen noch nicht abgeschlossen ist. Wesentliche Meilensteine wurden bereits erreicht, und wir werden den eingeschlagenen Weg konsequent weiter gehen. Die beiden Flugzeuge schaffen alleine beim fliegenden Personal rund 150 Arbeitsplätze. Dies hilft die geplante Produktivitätssteigerungen bei den Airbus-Piloten sozialverträglich ohne Entlassungen zu gestalten. Und wir können in diesem Spätsommer erstmals mit der Rekrutierung von neuen Flight Attendants beginnen.“

Der erste A330-200 wird Mitte November an SWISS ausgeliefert. SWISS wird dieses Flugzeug für ihre Flüge nach Malabo/Douala/Yaoundé und Nairobi/Dar es Salaam einsetzen.

Der zweite A330-200 wird ab Anfang Dezember den bestehenden Flugplan verdichten. So werden die Flüge LX16/15 von Zürich nach New York JFK sowie LX64/65 von Zürich nach Miami neu täglich geführt. Zürich – Riad – Jeddah soll von drei auf vier wöchentliche Frequenzen, Zürich – Nairobi – Dar es Salaam von vier auf fünf wöchentliche Frequenzen und Zürich – Sao-Paulo – Santiago de Chile von fünf auf sechs wöchentliche Frequenzen aufgestockt werden.

Die beiden Airbus A330-200 waren bisher für die Lufthansa im Einsatz. Sie verfügen in einer Zweiklassen-Konfiguration über 229 Sitzplätze, 42 Sitze in der Business- und 187 Sitze in der Economy-Klasse. Die Inneneinrichtung der sechs Jahre jungen Flugzeuge ist mit den bestehenden SWISS A330 nahezu identisch. Mit diesen beiden A330 verfügt SWISS auf der Langstrecke neu über eine Flotte von 21 Flugzeugen, d.h. neun A340-300, elf A330-200 sowie dem zugemieteten Boeing Business Jet (BBJ) auf der Strecke von Zürich nach Newark.