SWISS führt neue Distributions-Struktur im Tarifwesen ein

18. Januar 2008

Zum 1. Oktober 2008 wird SWISS eine zusätzliche Distributions-Struktur im Tarifwesen einführen und den Reisebüros dabei ein Preferred Fare Modell anbieten. Die niedrigen Tarife, sogenannte Preferred Fares, werden weiterhin erhältlich sein: für SWISS Kunden im Direktverkauf über SWISS.COM, das SWISS Call Center, die SWISS Ticketschalter und für Reisebüros über das neue Preferred Fare Modell. Damit trägt SWISS der internationalen Marktentwicklung Rechnung und senkt die in den letzten Jahren stetig gestiegenen Vertriebskosten im Bereich der weltweiten Computerreservationssysteme.

Mit der Einführung des Preferred Fare Modells stehen den Reisebüros auch in Zukunft die Preferred Fares in den GDS (Global Distribution Systems = weltweite Computerreservationssysteme) zur Verfügung. Preferred Fares sind diejenigen Tarife, die nicht der auf den 1. Oktober 2008 geplanten Preiserhöhung (CHF 25 für Hinflugtickets und CHF 50 für Hin- und Rückflugtickets) unterliegen. Voraussetzung ist der Abschluss eines Preferred Fare Vertrages. Bei Abschluss dieses Vertrages mit SWISS steht den Reisebüros das gesamte Tarifangebot inklusive der günstigen SWISS Preferred Fares ab der Schweiz über jedes GDS zur Verfügung. Hierbei wird SWISS bei Ausstellung eines Tickets ein Entgelt von CHF 8.- zzgl. allfälliger MwSt. je ausgestellten Coupon berechnen. Die Nutzung des Preferred Fare Modells ist in Kombination mit jedem GDS in der Schweiz, Deutschland und Österreich möglich.

Auch über ein neues SWISS Online Agentenportal sind alle Tarife der SWISS inklusive der neuen Preferred Fares abruf- und buchbar. Die Nutzung über diesen Buchungsweg ist kostenfrei. Schliesslich bleibt weiterhin der klassische Zugriff auf die SWISS Tarife (Public Fares) über das GDS möglich.

Für SWISS Kunden, die direkt bei SWISS buchen, sind die neuen Preferred Fares ebenfalls erhältlich. Im Eigenvertrieb über SWISS.COM, das SWISS Call Center oder die SWISS Ticketschalter sind sie ohne Entgelt verfügbar.

Mit der Einführung der neuen Distributions-Struktur trägt SWISS der internationalen Marktentwicklung Rechnung. So konnten US-amerikanische und britische Fluggesellschaften durch die Einführung von Preferred Fare Modellen der zunehmenden Fragmentierung von Tarifinformationen in unterschiedlichen GDS begegnen und zudem erhebliche Kosteneinsparungen erzielen. „Mit der Einführung unseres neuen Preferred Fare Modells bieten wir unseren Reisebüropartnern auch weiterhin über direkte Anbindungswege den Zugriff auf das gesamte Tarifangebot von SWISS. Zudem tragen wir den in den letzten Jahren massiv höheren GDS-Vertriebskosten Rechnung“, führt Harry Hohmeister, Chief Network & Distribution Officer aus.

„Wir sind grundsätzlich vom Mehrwert der GDS für den Vertrieb überzeugt. Aber die kommerziellen Modelle dieser Systeme haben sich gewandelt und dem tragen wir Rechnung. Wir müssen Wege finden, um den Vertrieb über die GDS auch künftig wirtschaftlich sinnvoll zu gestalten“, betont Harry Hohmeister weiter. Das Preferred Fare Modell wird am 1. Oktober 2008 in der Schweiz und Liechtenstein eingeführt, in Deutschland und Österreich bereits zum 1. Juli 2008.