SWISS beteiligt sich an Pionierprojekt von EUROCONTROL

9. Februar 2012

SWISS ist die erste von fünf Airlines, welche anlässlich eines Pionierprojektes von EUROCONTROL drei ihrer A330-300 mit einem ATSAW (Airborne Traffic Situational Awareness) System ausrüstet. Dank des Systems stehen den Piloten zusätzliche Informationen zum umgebenden Flugverkehr zur Verfügung. Durch ein neues Verfahren soll es möglich sein, Flugrouten zu optimieren und Turbulenzen auszuweichen. Ziel des Projektes sind umfassende kommerzielle Betriebstests. Der Erstflug mit entsprechender Ausrüstung fand am 7. Februar 2012 von Zürich nach Montreal statt.

SWISS ist als eine von fünf Fluggesellschaften weltweit ausgewählt worden, um an einem von EUROCONTROL initiierten Pioneer-Projekt teilzunehmen. Ziel des Projekts ist die Ausrüstung von Flugzeugen mit „ADS-B IN“ Technologie. Dazu werden drei SWISS A330-300 mit einem entsprechendem ATSAW (Airborne Traffic Situational Awareness) System modifiziert. Mit Hilfe der neuen Ausrüstung sehen die Piloten den sie umgebenden Luftverkehr mit in Echtzeit verfügbaren Informationen wie beispielsweise Position, Flugzeugidentifikation, Geschwindigkeit und Höhe. Dank diesen zusätzlichen Informationen können die Piloten die Situation im Luftraum um sich herum vor allem über dem Nordatlantik besser einschätzen und kalkulieren. Mittels eines neuen Verfahrens können sie ihre optimale Flughöhe öfter erreichen und damit Treibstoff sparen. Ausserdem kann auch Turbulenzen besser ausgewichen werden.

In einem ersten Schritt wird das System in drei SWISS Maschinen getestet. Im Anschluss werden die Daten ausgewertet und der Nutzen geprüft. Gemeinsam mit EUROCONTROL und den anderen Partnern werden anschliessend die nächsten Schritte für den kommerziellen Betrieb geprüft. SWISS investiert mit der Teilnahme am Pilotprojekt in die Flugsicherheit, die eine zentrale Rolle der Unternehmenspolitik spielt. Ausserdem soll damit geprüft werden, wie die Flugeffizienz verbessert und CO2 Emissionen reduziert werden können.