Christoph Franz verzichtet auf vorzeitigen Aktienbezug

06.05.2005

Im Rahmen der Publikation des Angebotsprospektes an die Publikumsaktionäre der SWISS wurde veröffentlicht, dass der Präsident der Konzernleitung und CEO von SWISS, Christoph Franz, im Falle eines Kontrollwechsels – also voraussichtlich im Jahr 2006 - vorzeitig über die 100’000 Aktien seines langfristig angelegten Incentive-Planes verfügen kann. Es handelt sich dabei um eine übliche Klausel in erfolgsorientierten Kompensations-Modellen. Diese Aktienoptionen mit Bezug in 2008 waren Teil des Vergütungspaketes, das der Verwaltungsrat mit Christoph Franz bei seiner Einstellung vereinbart hat. Im April 2004 wurde dies der Öffentlichkeit kommuniziert.

Um unnötige Diskussionen in der Öffentlichkeit zu vermeiden und allein schon dem Anschein vorzubeugen, es entstünden im Zusammenhang mit dem anstehenden Kontrollwechsel Sondervorteile, hat Christoph Franz den Verwaltungsrat gebeten, es beim ursprünglich vorgesehenen Bezugstermin im Jahr 2008 zu belassen.

Seine Entscheidung beruht auf der Basis, dass die Geschäftsleitung im vergangenen Jahr grosse Anstrengungen unternommen hat, berechenbar und offen zu agieren und zu kommunizieren. Unter anderem mit dem Ziel, den inneren Zusammenhalt aller Mitarbeiter zu stärken. „Dieser Weg darf nicht gefährdet werden durch ein vertragstechnisches Konstrukt, dessen Auswirkungen zum damaligen Zeitpunkt der Vereinbarung nicht absehbar gewesen sind,“ so Christoph Franz.

Der Verwaltungsrat bedankt sich bei Christoph Franz für seine sensible Entscheidung und drückt ihm den Respekt für seine Haltung aus.