CO2-Kompensation berechnen

http://swiss.myclimate.org

Die SWISS Projekte und mehr Info zur Kompensation

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ÖKONOMISCHE INSTRUMENTE  CO2-EMISSIONEN KOMPENSIEREN 

Ökonomische Instrumente sind die vierte Säule der Strategie zur Reduktion der Umweltbelastung. Sie soll dort zum Tragen kommen, wo die ersten drei Säulen nicht ausreichen, die gesteckten Ziele zu erreichen.

Steuern und Abgaben auf Kerosin oder der Emissionshandel stehen als ökonomische Massnahmen zur Diskussion, um die Senkung der CO2-Emissionen für Fluggesellschaften attraktiver zu machen. Der Einflussbereich einer einzelnen Fluggesellschaft ist bei solchen Entscheidungen gering. SWISS ist grundsätzlich für ein globales Emissionshandelssystem (Emission Trading System, ETS) und hat sich in einer internationalen Arbeitsgruppe zur Ausgestaltung eines globalen ETS engagiert. Denn damit lassen sich die CO2-Emissionen dort senken, wo es am wirtschaftlichsten ist. Ein regionales System, wie kürzlich von der EU beschlossen, führt jedoch zu Wettbewerbsverzerrungen.

CO2-Emissionen andernorts einsparen
SWISS bietet ihren Kunden die Möglichkeit, die CO2-Emissionen ihrer Flugreise über einen freiwilligen Aufpreis zu kompensieren. Für einen Flug von Zürich nach New York und zurück beispielsweise betragen die Kompensationskosten in der Economy-Class 40 Franken. Diese Beträge investiert SWISS in Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt. Mit diesem persönlichen Beitrag zum Klimaschutz unterstützen die Kunden die Bemühungen von SWISS zur Reduktion der CO2-Emissionen.

Die CO2-Kompensation erfolgt in Kooperation mit der gemeinnützigen Schweizer Stiftung myclimate. Der CO2-Rechner von SWISS, der auf Auswertungen von über 60 000 SWISS- und Lufthansa-Flügen basiert, berechnet die CO2-Emissionen für die entsprechende Flugstrecke.

Gemeinsam mit myclimate erfolgt anschliessend die Kostenberechnungen, die notwendig sind, um diese Menge CO2 zu kompensieren. Myclimate investiert den vom Fluggast entrichteten Betrag in Projekte, die sie gemeinsam mit SWISS auswählt. Dabei stellt die Stiftung sicher, dass sich durch die Projekte auch wirklich die vorgegebene Menge CO2 einsparen lässt. SWISS finanziert nur Projekte, die den zurzeit höchsten internationalen Standard erfüllen, den WWF Gold Standard. Diese Projekte müssen sowohl hohen ökologischen als auch sozialen Anforderungen entsprechen.

Wegweisende Klimaschutzprojekte
SWISS unterstützt derzeit zwei Projekte in Indien. Im südindischen Staat Karnataka verwendet die Bevölkerung landwirtschaftliche Abfälle (Biomasse) - vorher ungenutzt auf den Feldern verbrannt - nun zur Strom- und Wärmeproduktion. Dadurch lassen sich während sieben Jahren rund 160 000 Tonnen CO2 einsparen.

Im Bundesstaat Bihar erhalten in Zusammenarbeit mit einer renomierten indischen Firma 100 Dörfer kleine Biomassevergasungskraftwerke und damit eine Stromversorgung. Als Energiequelle dienen biologische Abfälle und nachwachsende Naturstoffe der Region.