Gesundheit  TIPPS & TRICKS FÜR IHRE FLUGREISE 

Entspannung, Fitness, Vorbereitung  die folgenden Hinweise helfen Ihnen, einen angenehmen Flug mit SWISS zu erleben. Im Zusammenhang mit Krankheiten, Medikamenten und Schwächezuständen empfehlen wir ein Gespräch mit Ihrem Hausarzt.

Krankheiten, Schwächezustände, Tropenreisen
Berücksichtigen Sie bei Ihrer Reiseplanung Ihre körperliche Leistungsfähigkeit und Flugfähigkeit. Bei bestehenden Krankheiten, Schwächezuständen und chronischer Medikamenteneinnahme besprechen Sie Ihre Reise am besten mit Ihrem Hausarzt.
  • Lassen Sie sich rechtzeitig ein ärztliches Zeugnis  ausstellen.
  • Sie benötigen aufgrund einer Bewegungseinschränkung oder Krankheit spezielle Hilfe? Informieren Sie uns einfach rechtzeitig. In manchen Fällen benötigen wir ein spezielles ärztliches Zeugnis (INCAD Formular). Bei einer Reise in einer Gruppe invalider Personen füllen Sie das Gruppenformular aus.
  • Bei Tropenreisen ist die reisemedizinische Beratung, zum Beispiel beim medizinischen Dienst der SWISS (Swiss Medical Services  ), 4 bis 6 Wochen vor Abreise unerlässlich. Geschulte Experten beraten Sie über benötigte und vorgeschriebene Impfungen für Ihr Reiseland sowie andere empfohlene Vorbeugemassnahmen. Hier erhalten Sie auch nützliche Gesundheitstipps für Langstreckenreisen. Für die wichtigsten Impfungen steht Ihnen Swiss Medical Services zur Verfügung

Fit to Fly-Seminare: Flugangst lässt sich gut behandeln
SWISS führt in Zusammenarbeit mit Swiss AviationTraining sowie einer psychologischen Fachkraft diese bewährten Seminare durch. Für Menschen, bei denen das Flugzeug einen wichtigen Stellenwert einnimmt  bei Geschäftsreisen, Wunschdestinationen, Besuch von Familienangehörigen und Freunden in der Ferne. Nicht für alle ist eine Flugreise ein Vergnügen.
Flugangst: Schon allein der Gedanke an den bevorstehenden Start reicht bei einigen Menschen aus, sich unwohl zu fühlen. Manche geraten in Panik. Menschen mit Flugangst steigen unter grosser Anspannung ins Flugzeug. Die Beschwerden sind vielfältig - von Schweissausbrüchen über Atemnot bis zu Übelkeit usw. Untersuchungen zum Thema Flugangst und die Erfolgsquote unserer Seminare in Zürich und Genf zeigen, dass Sie diese Angst in den Griff bekommen. Melden Sie sich einfach an.
Angst abbauen: In unseren Seminaren erklären wir zum Beispiel die Technik des Fliegens und die Einzelheiten der Flugsicherheit. Wir machen Sie mit der Welt des Fliegens vertraut, sprechen über normale Erscheinungen wie Geräusche beim Start und bei der Landung oder Turbulenzen. Die Angst lässt sich in drei Ebenen in den Griff kriegen: Körper, Gedanken und Verhalten.

    Jet Lag
    Ein Effekt auf Langstreckenflügen; wenn die innere Uhr über die Längengrade hinweg aus dem Takt kommt. Für den Reisenden entstehen Zeitverschiebungen, die von seinem normalen biologischen Rhythmus abweichen. Die Auswirkungen betreffen Wach- und Schlafrhythmus sowie andere regelmässige Abläufe, die sich innerhalb 24 Stunden wiederholen.
    • Typische Beschwerden
      • Müdigkeit, Erschöpfungsgefühl
      • Verminderte Reaktionsfähigkeit
      • Einschränkung der Gedächtnis- und Konzentrationsfähigkeit
      • Hungergefühl zu den unpassendsten Zeiten
      • Schlaflosigkeit
    • Linderung der Beschwerden
      Passen Sie sich an die Ortszeit am Zielort an, gönnen Sie sich ausreichend Schlaf in der ersten Nacht. Regen Sie mit Nahrungsmitteln Ihren Wach- und Schlafrhythmus an.
Reisethrombose
Bezeichnung für die Bildung eines Blutpfropfs (Thrombus); die Entstehung eines Blutgerinnsels innerhalb eines Gefässes, das dadurch ganz oder teilweise verstopft. Am häufigsten in der unteren Körperhälfte wie zum Beispiel in den Beinvenen. Löst sich ein Blutpfropf und gelangt über den Blutkreislauf in die Lunge, ist es möglich, dass er in den Lungengefässen stecken bleibt und Durchblutungsstörungen in der Lunge verursacht (Lungenembolie).
Stundenlanges, unbewegtes Sitzen mit angewinkelten Beinen führt zu einer Einschränkung des venösen Blutrückstroms  langsam fliessendes Blut gerinnt leichter. SWISS empfiehlt Reisekompressionsstrümpfe, bequeme Kleidung, Schuhe ausziehen, genügend Flüssigkeit und leichte Kost an Bord. Bewegen Sie sich so oft wie möglich, beugen und strecken Sie Ihre Beine von Zeit zu Zeit und machen Sie mit Füssen und Beinen Kreisübungen
  • Mittleres Risiko: Bei Alter über 70 Jahre, Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizenz), chronischer Venenstauung (chronisch venöse Insuffizienz - CVI), Übergewicht, starkem Rauchen, Rauchen und Pille, Schwangerschaft.
  • Hohes Risiko: Bei Vorgeschichte einer Thrombose oder Lungenembolie, einer angeborenen Blutgerinnungsstörung mit vermehrter Thromboseneigung, Tumorleiden, gelenküberschreitendem Gipsverband an den Beinen, operativem Eingriff kurz vor Abflug mit hohem Thromboserisiko.

Schwangerschaft
Bei Schwangerschaften ohne Probleme ist eine Flugreise bis zur 36. Schwangerschaftswoche ohne Gesundheitsrisiko für das Kind möglich. Nach der 36. Schwangerschaftswoche brauchen Sie eine Bestätigung der Flugfähigkeit durch Ihren Hausarzt.
Allgemeine Empfehlungen, die Flugreise zu verschieben: Wenn Sie mehrere Kinder erwarten, eine Fehlgeburt hatten, Kinder mit Herz- und Gefässkrankheiten erwarten.

Diabetes
Bei einem Flug über sechs und mehr Zeitzonen hinweg in Richtung Westen verlängert sich der Tag. Als Diabetiker benötigen Sie eventuell eine zusätzliche Insulindosis und eine zusätzliche Mahlzeit. Bei einem ähnlichen Flug in Richtung Osten verkürzt sich der Tag. Spritzen Sie weniger Verzögerungsinsulin. Kontrollieren Sie nach einem Langstreckenflug den Blutzucker.

Verschiedene Tipps
  • Reisekrankheit: Schwankende Flugzeugbewegungen und Turbulenzen reizen das Gleichgewichtsorgan. Die Folgen sind Übelkeit und Erbrechen. Konsultieren Sie Ihren Hausarzt für entsprechende Medikamente.
  • Kabinenluft: Die moderne Luftdruck-Ausgleichstechnik stellt für gesunde Passagiere kein Gesundheitsrisiko dar. Die Luft in der Kabine besteht zu 60% aus zugeführter Aussenluft und zu 40% aus wiederaufbereiter Luft mit hocheffizienten Filtern. Die Luftfeuchtigkeit ist wesentlich niedriger als am Boden; trinken Sie genug Wasser und Fruchtsäfte - Alkohol und Kaffee in kleinen Mengen, da sie dem Körper Flüssigkeit entziehen.
  • Gymnastik an Bord: Mit gezielten Übungen lockern Sie Ihre Muskeln, bringen Ihren Kreislauf in Schwung. Dehnen Sie zum Beispiel Ihren Nacken und die Schultern, öffnen und schliessen Sie Ihre Hände. Dehnen Sie Ihre Beine, strecken und kreisen Sie Ihre Füsse.