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Tokio
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Sie wollen beeindruckende Sehenswürdigkeiten besichtigen? Sie suchen die bekanntesten Einkaufsmeilen oder bezaubernde Boutiquen für den perfekten Shopping-Trip? Oder Sie interessieren sich für die faszinierendsten Kunst- und Kulturhäuser? Wir haben für Sie eine Auswahl zusammengestellt.

  • Akihabara

    Elektro-Megacity
    Ob Sega-Megatown, überdimensionale Elektroläden, Spielhallen oder Manga-Shops. In Akihabara gibt es alles, wirklich alles, wovon Elektro-Fans und -Freaks nur träumen. Scheinbar unendlich lang ist die Meile und endlos erscheinen die Rolltreppen, die einen höher und höher in die Elektro-Welten bringen. Ein Tagesausflug, der es in sich hat, denn die Zeit vergeht hier wie im Fluge.
    JR station Akihabara
  • Tsukiji Markt

    Fischmarkt
    Auch wenn Touristen an den allseits so beliebten Thunfisch-Auktionen nicht mehr teilnehmen dürfen ist der Besuch des Fischmarkts in Tokio ein faszinierendes Erlebnis. Erst ab 9.00 Uhr ist es Besuchern, sofern sie sich an die Regeln halten und nicht im Weg herumstehen, gestattet den Tsukiji Markt zu besuchen und die vielen Fische, Krebse, Muscheln, Schnecken und andere Meeresbewohner tot oder lebendig zu bestaunen. Die riesigen Thunfische werden an den jeweiligen Ständen zerlegt und in grossen Kühltruhen aufbewahrt. Es ist eine andere Welt, in die man hier eintaucht – einerseits faszinierend, andererseits regt sie auch zum Nachdenken an.
    5-2-1 Tsukiji
    Chuo-k, Tokio
    +81 3 35 42 11 11
    tsukiji-market.or.jp
  • Roppongi Hills – Mori Tower

    Einmaliges Erlebnis
    Mit seinen 238 Metern Höhe ist der Mori Tower das Herzstück des Roppongi Hills Komplexes. In der 52. Etage befindet sich die schicke Aussichtsplattform Tokyo City View sowie das Mori Art Museum, das man unbedingt besuchen sollte. Was allerdings den Besuch des Mori Towers wirklich einmalig macht, ist der Aufstieg auf das Dach des Gebäudes. Von dem Open Air Sky Deck aus hat man eine Wahnsinnsaussicht und einen 360-Grad-Blick ohne Glasscheiben vor der Nase. An klaren, kalten Wintertagen kann man angeblich sogar den Fujiyama sehen. Der Besuch ist nur bei gutem Wetter gestattet, sobald es stürmt oder zu stark regnet wird das Sky Deck geschlossen.
    6-10-1 Roppongi
    Minato, Tokio
    +81 3 64 06 60 00
    roppongihills.com
  • Ooedo Onsen Monogatari

    Heisse Bäder
    Onsen sind ein fester Bestandteil der japanischen Kultur. Wenn man es einrichten kann, sollte man sich einen Besuch dieser heissen Bäder nicht entgehen lassen. Der Mega-Badekomplex Ooedo Onsen ist mit seiner alten japanischen Kulissenstadt ein Erlebnis für sich. In Yukatas (eine Variante des Kimonos) schlendern die Besucher durch die Badelandschaft, trinken Tee und essen in einem der vielen Restaurants. Selbst die Fahrt hierher, mit der Tokio Monorail ist ein Erlebnis und bietet eine ganz besondere Sicht auf die Stadt. Kleiner Hinweis: Sichtbare Tatoos sind im Ooedo Onsen Monogatari nicht erlaubt.
    2-6-3 Aomi
    Koto-ku, Tokyo
    +81 3 55 00 11 26
    ooedoonsen.jp
  • Golden Gai

    Viele winzige Bars
    Nur wenige Minuten von der Metro-Station Shinjuku (Ost-Ausgang) entfernt, befinden sich die kleinen Gassen, die das Golden Gai Viertel ausmachen. Hier befinden sich winzige Bars, wie zum Beispiel La Jetée in die nur eine Handvoll Gäste passen. Ein einzigartiges Erlebnis, das jedem Besucher die japanische Tradition näherbringt. In solch einer gemütlichen Atmosphäre hat man sein Bier wohl selten getrunken.
    Golden Gai
    Shinjuku-ku, Tokio
    Metro-Station: Shinjuku
  • Asakusa

    Traditionelles Viertel
    Eine Zeitreise in vergangene Dekaden Tokios. Seien es der bekannte Sensoji Tempel aus dem Jahr 645, die vielen traditionellen Geschäfte, eine Flussfahrt auf dem Sumida-Fluss, der charmante, heruntergekommene Vergnügungspark Hanayashiki oder das architektonisch interessante Askausa Culutre Tourist Information Center: Ein Tokio-Besuch, ohne durch Asakusa zu schlendern, wäre wie Paris ohne Eiffelturm oder Rom ohne Kolosseum. Besonders bekannt ist das Viertel für das einmal jährlich im Frühjahr stattfindende Sanja Matsuri Fest.
    Metro-Station Asakusa
  • Tokyo Skytree

    Tokios Ikone
    634 Meter hoch und obwohl er erst 2012 eröffnete, bereits aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Der Tokyo Skytree ist der höchste Fernsehturm und gehört zu den höchsten Gebäuden der Welt. Der Ausblick ist atemberaubend und reicht über Tokios Häusermeer bis zum Fujiyama. Allerdings kann man den Ausblick nur durch Glas geniessen und nicht wie beim Mori Tower freie Sicht vom Dach haben. Sehr beliebte Attraktion, daher unbedingt früh kommen oder Ticket vorher online kaufen.

    1-1-2 Oshiage
    Sumida, Tokio
    +81 5 70 55 06 34
    tokyo-skytree.jp
  • Sensoji Tempel

    Buddhistischer Tempel
    Der Sensoji Tempel ist der älteste und bedeutendste Tempel in Tokio. Er steht im traditionellen Viertel Asakusa und besticht durch seine starken Farben. Die Legende sagt, dass im Jahr 628 zwei Brüder eine Statue von Kannon, der Göttin der Barmherzigkeit, aus dem Sumida-Fluss fischten. Obwohl sie die Statue wieder zurückwarfen, kam sie immer wieder zu ihnen zurück. Daraufhin wurde der Sensoji-Tempel gekauft und im Jahr 645 fertiggestellt.
    2-3-1 Asakusa,
    Taito-ku, Tokio
    +81 3 38 42 01 81
    senso-ji.jp
  • Shibuya Crossing

    Weltweit coolste Kreuzung
    Wahrscheinlich würde überall auf der Welt das Chaos ausbrechen – so aber nicht in Tokio. Die wahrscheinlich weltweit beeindruckendste Kreuzung Shibuya Crossing funktioniert, obwohl es eigentlich unmöglich scheint. Alle Fussgänger haben gleichzeitig Grün und gehen dann auch. Durchschnittlich immerhin 1 Million Menschen täglich. Wahnsinn, wenn man mittendrin ist, aber noch toller ist es, bei einem Kaffee im nahgelegenen Starbucks (21-6 Udagawa-cho, Shibuya) auf die Kreuzung herunterzublicken. An diesem Spektakel kann man sich kaum sattsehen.
    JR or Metro station Shibuya
    Exit: Hachiko
  • Takeshita Dori

    Einfach verrückt
    Die Takeshita Dori ist ein Must-see bei einem Tokio-Besuch. Die Strasse beginnt direkt an der Metro-Station Harajuku und ist aufgrund des auffälligen «Willkommensschild» nicht zu übersehen. Links und rechts reihen sich skurrile und individuelle Shops dicht an dicht und sind allesamt voll mit aufgedrehten Teenies. Ob bunter Schmuck, Schnickschnack, Kleidung, Kuscheltiere – hier gibt es alles, was das Teenager-Herz begehrt. Hier und da noch ein Fast-Food-Restaurant und alle sind glücklich. Ein absolutes Highlight und Erlebnis.
    JR station Harajuku or Metro station Meijijingu-mae
    takeshita-street.com
  • TOKYU HANDS Shibuya Store

    Abgefahren
    Ein Heimwerkermarkt als Shoppingtipp? Aber sicher! Der populäre Kreativmarkt hat auf neun Stockwerken von Kunstharz, Pinseln, Styroporplatten, Klebebändern, Perücken, Masken, Alien-Sonnenbrillen bis hin zu Totenkopf-Eiswürfelformen so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann und sicher noch nie gesehen hat. Die Auswahl in der Stiftabteilung ist endlos und allein die Jackenaufhängerabteilung führt über 100 Modelle. Ein echtes Stück Tokio. Weitere Shops ins Shinjuku, Ikebukuro und Ginza.
    12-18 Udagawa-cho
    Shibuya-ku, Tokyo
    +81 3 54 89 51 11
    tokyu-hands.co.jp
  • Oak Omotesando

    Beeindruckend
    In diesem erstklassigen Einkaufszentrum findet man das erste Armani-Café inklusive Flagship-Store, Labels wie Coach und three dots sowie Japans erste Nespresso-Boutique. Wirklich beeindruckend ist aber der vom zeitgenössischen Künstler Hiroshi Sugimoto gestaltete Eingang. Eine Art langgezogener Tropfen hängt von der Decke und auch das Café mit dem authentisch japanischen Garten ist von Sugimoto gestaltet und unbedingt einen Besuch wert.
    3-6-1 Kita-Aoyama
    Minato-ku, Tokio
    oakomotesando.com
  • Kitte

    Über 70 Shops
    Früher stand hier das Tokio Central Post Office – heute empfängt das Shoppingcenter Kitte mit über 70 Shops und knapp 30 Restaurants die Shoppingfans. Spezialitäten und Produkte aus ganz Japan sind in diesem Shoppingtempel zu kaufen. Von der Dachterrasse blickt man auf die Tokyo Station und das aufstrebende Marunouchi-Viertel.
    2-7-2 Marunouchi
    Chiyoda-ku, Tokio
    +81 3 32 16 28 11
    jptower-kitte.jp
  • GYRE

    Besonderes Shoppingerlebnis
    In dem mehrstöckigen Einkaufszentrum gibt es neben grossen Namen wie Chanel und Bulgari auch viele kleine Boutiquen. Ausserdem gibt es einige Restaurants, die zu einem kleinen Zwischenstopp einladen. Das Gebäude der niederländischen Architekten MVRDV verfolgt ein interessantes Konzept: Jedes Stockwerk ist jeweils leicht um die eigene Achse verdreht – ganz seinem Name «Gyre» (Windung) folgend.
    5-10-1 Jingumae
    Shibuya-ku, Tokio
    +81 3 34 98 69 90
    gyre-omotesando.com
  • Harajuku Cat Street

    Streetstyle-Mekka
    Parallel zur Luxus-Einkaufsmeile Omotesando verläuft die kleine, kurvige Strasse zwischen Shibuya und Harajuku. Sie gilt als das Streetstyle-Mekka Tokios. Die Cat Street gleicht schon eher einem Laufsteg als einer Strasse und man findet hier vor allem Modeboutiquen lokaler und internationaler Labels sowie viele Secondhand-Stores und supernette Cafés. Aber was sich wirklich lohnt ist Leute gucken: jede Menge ausgefallen gekleidete Fashionistas, Fotografen und Styleblogger. Für Modemuffel: keine Angst, denn die Cat Street ist trotz allem eine wohltuende Erholung vom hektischen Shibuya-Trubel.
    Metro-Station Harajuku oder Meiji-Jingumae
  • Daikanyama T-Site

    Perfekte Buchhandlung
    Der preisgekrönte, T-förmige Komplex der Architekten Klein und Dytham bietet alles, was eine perfekte Buchhandlung ausmacht: englische Bücher, Kunstbücher und vor allem jede Menge Ausgaben alter, vergriffener Zeitschriften. Ausserdem gibt es eine grosse Musikabteilung, ein Café, ein Restaurant und noch vieles mehr. Wer es sich einmal in dieser Oase bequem gemacht hat, möchte kaum noch weg. Geöffnet hat die Tsutaya T-Site Daikanyama bis Mitternacht.
    17-5 Sarugakucho
    Shibuya-ku, Tokio
    +81 3 37 70 25 25
    tsite.jp
  • Maison Martin Margiela Tokyo

    Avantgarde
    Das Geschäft des Belgiers Martin Margiela in Ebisu ist nicht nur etwas für Liebhaber avantgardistischer Mode. Der weltweit erste Margiela-Store überhaupt hat in einer alten, verwinkelten Industriehalle eines ehemaligen Elektronikkonzerns seinen optimalen Showroom gefunden. In den von Weiss dominierten Räumlichkeiten hat jede Kollektion ihr eigenes Zimmer. Betreten wird der Modetempel durch den alten Lieferanteneingang.
    Kyoden build. 1F 2-8-13 Ebisu-minami
    Shibuya-ku, Tokio
    +81 3 57 25 24 14
    maisonmartinmargiela.com
  • Tokyo National Museum

    Japanische Geschichte
    Das National Museum in Tokio ist das älteste Museum in ganz Japan. Der Bestand des Museum umfasst etwa 113 000 Objekte und ist somit nicht nur das älteste, sondern auch nach Umfang und Qualität das bedeutendste des Landes. Neben der Dauerausstellung gibt es noch spannende Sonderausstellungen. Es gibt wohl keinen anderen Ort, der die Geschichte, Tradition und Kultur Japans authentischer und interessanter transportiert als das National Museum. Montags geschlossen.
    13-9 Ueno Park
    Taito-ku, Tokio
    +81 3 54 05 86 86
    tnm.jp
  • National Art Center

    Sonderausstellungen
    Im Vergleich zu anderen Kunstmuseen hat das National Art Center (NACT) keine eigene Sammlung, sondern zeigt nur Sonderausstellungen. Das NACT war eine der letzten Arbeiten des berühmten Architekten Kisho Kurokawa – sein Gebäude mit der gewellten Glasfassade und den pilzartigen Türmen lohnt sich alleine für einen Besuch. In unmittelbarer Umgebung befinden sich ausserdem das Mori Art Museum im berühmtenMori Tower sowie das Suntory Museum of Art, die gemeinsam mit dem NACT das Roppongi Art Triangle bilden.
    7-22-2 Roppongi
    Minato-ku, Tokio
    +81 3 57 77 86 00
    nact.jp

LOCAL TIPP

Der Hama Rikyuu Onshi-Teien ist vielleicht insofern kein Geheimtipp, als durchaus im Reiseführer zu finden, wird aber dennoch mindestens genauso gerne von Einheimischen besucht wie von Touristen. Besonders spannend ist der Kontrast zwischen diesem traditionellen japanischen Garten und den ihn umgebenden ultramodernen Hochhäusern. Geradezu ein Sinnbild für das Japan von heute. Früher stand hier der Palast eines Shoguns, heute eignet sich der Park wunderbar, um der Grossstadthektik Tokios zu entfliehen. In einem Teehaus auf dem Teich in der Mitte der Parks kann man Grüntee trinken und die köstlichen japanischen Süssigkeiten probieren.

Laura
Hama-rikyu Gardens
1-1 Hama Rikyu-teien
Chuo-ku, Tokyo
+81 3 35 41 02 00
tokyo-park.or.jp

Odaiba ist eine Insel, die ganz aus Müll gebaut wurde. Mit der Monorail erreicht man Odaiba vom Zentrum sehr gut und wird mit einer tollen Aussicht auf Tokio und Umgebung belohnt. Bei unserem Besuch auf Odaiba haben wir einen Spaziergang am Meer genossen, das Maritime Museum mit Blick auf den riesigen Hafen besucht und staunten darüber, dass Tokio seine eigene Freiheitsstatue hat.

Ksenia
Odaiba
Odaiba

Ein Besuch des MOT (Museum of Contemporary Art Tokyo) lohnt sich schon allein wegen der ausgefallenen Architektur des Museumsgebäudes. Es werden Arbeiten japanischer und ausländischer Künstler präsentiert. Am besten man informiert sich vorab auf der englischsprachigen Homepage. Die permanente Ausstellung umfasst ausserdem Werke von David Hockney, Sam Francis und Andy Warhol. Wer ein ausgefallenes Souvenir sucht, sollte den Museumsshop besuchen. Das MOT liegt etwas ausserhalb des Zentrums, aber ab dem U-Bahnhof Kiyosumi-shirakawa sorgen sehr charmante Hinweise entlang des Weges dafür, dass man es nicht verfehlt.

Laura
Museum of Contemporary Art Tokyo
4-1-1 Miyoshi
Koto-ku, Tokyo
+81 3 52 45 41 11
mot-art-museum.jp