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Flug Jerez de la Frontera

Ihr Flug nach Jerez de la Frontera: Andalusien pur

Südlich von Sevilla und nahe der Hafenstadt Cádiz liegt die Stadt Jerez de la Frontera in Andalusien. Weltweit bekannt ist die Stadt als Namensgeber für den Sherry, aber auch als ein Zentrum des Flamencos.

Unter Freunden des Reitsports ist die Real Escuela Andaluza del Arte Ecuestre, die Königlich-Andalusische Reitschule, ein Wallfahrtsort. Motorradrennen auf dem Circuito de Jerez ziehen alljährlich hunderttausende Fans in die Stadt.

Von Mauren und ihren Mauern

Die Stadt Jerez de la Frontera wurde bereits vor langer Zeit von den Phöniziern gegründet und Xera genannt. Im Mittelalter lag sie an der Grenze zwischen dem maurischen Granada und dem christlichen Kastilien, daher das Frontera im Namen der Stadt, das Grenze bedeutet. Von dieser Zeit zeugt der Touristen-Magnet Alcazar, aus dem Arabischen al-qasr, was Festung bedeutet. Die Mauern sind als exaktes Achteck, also als Oktagon aufgebaut, in der Mitte steht ein Wehrturm im arabischen Almohadenstil. Nach der Wiedereroberung wurde die Moschee der Festung zur Kirche, das Minarett ist aber heute noch als Glockenturm erhalten.

Nach der Stadt ist auch der Sherry benannt, der weltweit, aber besonders in England beliebt ist. Sir Francis Drake soll im Jahre 1587 während eines Überfalls auf die Hafenstadt Cádiz 3000 Fässer des edlen Getränks erbeutet und nach London gebracht haben. In den Bodegas von Jerez de la Frontera kann man diese regionale Spezialität besonders gut geniessen. Die Bodega La Concha (Die Muschel) wurde von Gustav Eiffel gestaltet.

Wo selbst die Pferde tanzen

Ebenso nimmt die Stadt für sich in Anspruch, der Geburtsort des Flamencos zu sein. Diese Musiktradition aus Gesang, Gitarre und Tanz ist vor allem im Stadtteil um die Kirche San Miguel und im Viertel Santiago Zuhause. In einem alten Adelspalast befindet sich heute das Centro Andaluz de Flamenco (Andalusisches Flamencozentrum).

Beim Flamenco Festival zwischen Februar und März kommen die besten Tänzer und Musiker aus ganz Spanien nach Jerez de la Frontera, dazu aber auch viele Flamenco-Fans und Touristen. So wie unter Musikern die Flamenco-Tradition wird unter Reitern die hohe Schule des Dressur-Reitens in Jerez de la Frontera gelehrt. Reiter aus der ganzen Welt kommen zur Königlichen Andalusischen Reitschule, um hier die traditionellen Künste zu lernen. In einer Show mit dem schönen Namen "Cómo Bailan los Caballos Andaluces" (Wie tanzen die andalusischen Pferde) können auch Nicht-Reiter das Können der Pferde bewundern.

Alljährlich Anfang Mai findet hier ein Reiterfest, die Feria del Caballo, statt. Wer aber auch einfach mal nur einen Tag am Strand verbringen will, kann sich die schönsten Orte an der Costa de la Luz am Atlantik aussuchen, die weniger als eine halbe Stunde entfernt sind. Lassen Sie sich aber auch die lokale Küche nicht entgehen: Sowohl Fleischgerichte als auch Fisch und Meeresfrüchte à la Jerez sind mit Sherry oder einem Wein der Umgebung zubereitet.