Wer seinen Koffer packt, der denkt zuerst an Gegenstände, die er für die Reise braucht. Bademode für die erholsamen Ferien am Meer oder bequeme Schuhe für den Städtetrip mit 20'000 Schritten am Tag. Doch dann gibt es auch die kleinen Helfer, die auf jeder Reise eine Wohltat sein können. Solche, die bei Rückenschmerzen, Schlafproblemen oder Ängsten helfen können. Maître de Cabine Peter hat über die Jahre schon viele kleine Helferlein ausprobiert, uns präsentiert er fünf Gadgets, die bei ihm auf keiner Flugreise fehlen dürfen.
#1 Die kleine Shakti-Matte
«Den ersten Tipp habe ich von einer befreundeten Musical-Darstellerin erhalten, die sich zwischen zwei intensiven Shows auf dieser Matte erholt», erzählt Peter. Bei der Shaki-Matte handelt es sich um eine Akkupressurmatte mit mehreren Tausend kleinen Spitzen. «Die Stacheln sollen die Durchblutung fördern, lösen bei mir Verspannungen und sorgen für mich persönlich für einen unglaublich tiefen Schlaf – klare 10/10 Punkte.»
#2 Faszienball für Rücken, Nacken und Schultern
Die Arbeit in der Kabine ist körperlich anspruchsvoll, ein stabiler Rücken entsprechend essenziell. Um Muskulatur und Faszien geschmeidig zu halten, nutze ich zu Hause die Faszienrolle. Für unterwegs ist der dazugehörige Ball ideal: Klein, leicht und perfekt für Nacken- und Schulterbereich passt er problemlos ins Handgepäck.
#3 Augenkissen als Einschlafhilfe
Dieses Gadget habe ich während einer Yoga-Session kennengelernt und sofort gemerkt, wie positiv ich darauf anspreche. Das leichte Gewicht auf den Augen dunkelt vollständig ab und verkürzt meine Einschlafzeit deutlich – ideal für kurze Ruhephasen und schnelle Regeneration.
#4 Düfte, die guttun – Lemongras
Gerüche haben einen enormen Einfluss auf mein Wohlbefinden. Bei mir ist es ganz klar Lemongras. Ein kleines Fläschchen Duftöl habe ich deshalb immer dabei. Ein paar Tropfen auf ein Tuch neben dem Kopfkissen und selbst ein Hotelzimmer fühlt sich fast wie ein thailändisches Spa an. Besonders nach Jetlag oder kurzen Nächten hilft mir der vertraute Duft, schneller zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.
#5 Das kleine Inhalationsgerät
Trockene Luft an Bord, viele Gespräche, Ansagen in mehreren Sprachen und starke Temperaturwechsel fordern Stimme und Schleimhäute. Freie Atemwege sind für uns Fliegende besonders wichtig. Mein kleines Inhalationsgerät begleitet mich deshalb überallhin. Wohltuender Dampf, egal wo ich bin. Gerade in der Erkältungszeit ist das ein echter Game-Changer.
Text: Anja Suter und Peter Maximilian Krass
Fotos: Studioline Photography Hamburg Ottensen.
Publiziert: 8.6.2026