#1 Millionen von Blumen heben ab
Blumen sind das ganze Jahr über gefragt. Besonders in den Monaten September, Oktober sowie Januar und Februar verzeichnet Swiss WorldCargo Hochsaison, wenn wichtige Feiertage wie der Valentinstag und das Jahresende zahlreiche Blumenbestellungen auslösen. Jährlich transportiert die Luftfrachtdivision der SWISS 990 Tonnen Blumen, das entspricht rund 2000 Luftfrachtcontainern, gefüllt mit duftenden Kostbarkeiten. Mit dieser Menge könnte jede Person in der Schweiz – rund neun Millionen Menschen - fünfmal im Jahr mit einer Blume beschenkt werden.
Swiss WorldCargo transportiert jedes Jahr 990 Tonnen Blumen.
Mit dieser Menge könnte jede Person in der Schweiz fünfmal im Jahr mit einer Blume beschenkt werden.
#2 Floral Peaks im Jahresflugplan
Rund um den Valentinstag hoben im Jahre 2025 zusätzlich rund 90 Tonnen Blumen ab. Den absoluten Rekord gab es an einem einzigen Februartag: 22 Tonnen machten sich gleichzeitig auf den Weg, um irgendwo auf der Welt «Ich liebe dich» zu sagen. Doch wie sieht es zum Muttertag aus? Die Nachfrage ist da, der Ausschlag fällt jedoch etwas sanfter aus. Dennoch transportierten wir vom 1. bis 11. Mai 2025 rund 26 Tonnen Blumensträusse, um Müttern weltweit eine Freude zu machen. Und dann ist da noch Ostern, der überraschend grosse Player im Frühling. Im Vorfeld des Ostersonntags am 20. April 2025 blühten die Blumensendungen regelrecht auf. Innerhalb von nur zwei Wochen bewegte Swiss WorldCargo rund 60 Tonnen frische Floristik.
90 Tonnen, um «Ich liebe dich» zu sagen.
So viele Blumen wurden rund um den Valentinstag transportiert.
#3 Die Reise der Blumen – von Afrika bis Europa
Die wichtigsten Exporteure sind Kenia, Ecuador und Kolumbien, wo die Blumen unter perfekten Bedingungen wachsen. Von dort machen sie sich auf eine weite Reise, hauptsächlich nach Europa und in die USA, mit Flugrouten nach Amsterdam, Miami und New York. In Europa landen die meisten Blumen in Amsterdam, einem der grössten Blumenumschlagplätze der Welt. Dort werden sie auf den weltberühmten Blumenauktionen gehandelt, ein faszinierendes Schauspiel, bei dem täglich Millionen von Blüten versteigert werden. Anschliessend treten sie ihre Weiterreise zu Floristen, Märkten und Kund:innen in ganz Europa an.
#4 Schnelligkeit schlägt Romantik
Blumen haben einen strengeren Zeitplan als Top Manager. Sie zählen zur Gruppe der verderblichen Güter und müssen innerhalb von wenigen Stunden nach der Ernte im Flugzeug sein. Während unsererseits nach dem Aufstehen erst mal einen Kaffee braucht, ist eine frisch geschnittene Rose da längst auf dem Weg in die Luft.
Blumen sind verderbliche Waren und müssen innerhalb weniger Stunden nach der Ernte im Flugzeug sein.
#5 Frische bewahren, Bananen vermeiden
Blumen sind empfindliche Wesen und benötigen besondere Pflege, um ihre Frische zu bewahren. Beim Transport müssen viele Faktoren berücksichtigt werden: Luftfeuchtigkeit, Licht, Luftzirkulation und sogar die Nähe zu anderen Pflanzen. Ein entscheidender Faktor ist Ethylen – ein natürliches Pflanzenhormon, das in Gasform den Reife- und Alterungsprozess beschleunigt. Besonders Früchte wie Äpfel, Bananen, Avocados, Tomaten und Mangos setzen hohe Mengen Ethylen frei. Werden Blumen in ihrer Nähe aufbewahrt, beschleunigt sich der Welkprozess, und ihre Lebensdauer verkürzt sich erheblich.
#6 Warum so weit reisen?
Frische Blumen brauchen ein perfektes Klima und das ist in Ländern wie Ecuador, Kolumbien oder Kenia ideal. Dort gedeihen Flora und Fauna das ganze Jahr über unter optimalen Bedingungen. Aber auch in Ländern wie der Schweiz gibt es in den warmen Frühlings- und Sommermonaten wunderschöne Blumen, doch gerade im Winter ist das Angebot beschränkt. Das kühle Klima und die kürzere Wachstumsperiode machen es schwer, bestimmte Blumenarten ganzjährig verfügbar zu halten.
Ob als riesige Überraschung oder kleine Aufmerksamkeit: Jede Blume hat eine aussergewöhnliche Reise hinter sich. SWISS sorgt dafür, dass sie sicher, pünktlich und in perfekter Frische am Ziel ankommt. Denn Liebe kennt keine Grenzen, nur Flugrouten.
Text: Tanja Fegble
Titelbild: Cindy Chan/Unsplash
Veröffentlicht am 10.02.26