Während des mehrstündigen Fluges analysierten Spezialistinnen und Spezialisten von Airbus das Flugzeug unter anderem mit Fokus auf Aerodynamik, Steuerung, Druckkabine, Avionik sowie elektrische und klimatische Systeme.
Das Flugzeug mit dem Namen «Lausanne» ist das erste von insgesamt zehn bestellten Airbus A350-900, die bis 2031 eingeflottet werden. Sie alle werden mit der neuen SWISS Senses Kabine ausgestattet. Das neue Langstreckenflugzeug zeichnet sich durch rund 25 % geringeren Treibstoffverbrauch, etwa 25 % reduzierte CO₂-Emissionen und bis zu 50 % weniger Lärm aus.
Unser A350 hebt zum ersten Mal ab.
Enchanté, mon nom est Lausanne
Unser erster A350 trägt den Namen Lausanne. Die Stadt am Genfersee ist eine der bedeutendsten Städte der Schweiz und steht für Kultur, Innovation und Internationalität. Die Heimat des Internationalen Olympischen Komitees ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsstandort, sondern auch ein beliebtes Reiseziel mit seiner Lage direkt am Genfersee, seiner charmanten Altstadt und einem vielfältigen Kulturangebot.
Endmontage in Toulouse
Airbus hat das Flugzeug mit der Seriennummer MSN 737 in den vergangenen Monaten Schritt für Schritt in Toulouse fertiggestellt. Die Fachkräfte montierten Rumpf, Flügel, Triebwerke und Leitwerke, integrierten die neue SWISS Senses Kabine und brachten zuletzt das einzigartige Sonderbeklebung «SWISS Wanderlust» an. Dieses ist eine Hommage an die Schweiz und ihre Vielfalt.
Umfangreiches Testprogramm für höchste Zuverlässigkeit
In den vergangenen Wochen haben bereits ausführliche Tests am Boden stattgefunden. Dabei wurden die Triebwerke, das Verhalten bei verschiedenen Rollgeschwindigkeiten sowie die Brems- und Lenkungstechnik geprüft. Zudem fand ein simulierter Startabbruch bei hoher Geschwindigkeit statt. Diese Abläufe dienen dazu, zentrale Sicherheitssysteme wie Fahrwerk, Treibstoffsysteme, Hydraulik und Elektronik umfassend zu testen.
Das etwas andere Einbürgerungsverfahren
Für den Testflug trägt der A350 die französische Registrierung F-WZHI, da das Flugzeug dabei in der Verantwortung von Airbus und den französischen Behörden liegt. Erst nach der formellen Übertragung zum Zeitpunkt der Auslieferung Anfang Oktober erhält der A350 die Schweizer Kennzeichnung HB-IFA.
Text: Diego Oppenheim
Fotos: Clément Alloing & Airbus
Publiziert am 8. August 2025