Heringsdorf auf der Insel Usedom, Deutschland
Kaiserliches Flair an der Ostsee:
Heringsdorf ist eines der drei traditionsreichen «Kaiserbäder» auf der Insel Usedom und gilt mit seiner prachtvollen Bäderarchitektur, der über 500 Meter langen Seebrücke und dem feinsandigen, breiten Strand als ideales Ziel für entspannte Sommertage. Die autofreie Strandpromenade verbindet Heringsdorf mit den Nachbarorten Ahlbeck und Bansin – perfekt für eine Fahrradtour vorbei an historischen Bädervillen oder einen langen Spaziergang entlang der Küste. Wer tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, entdeckt auf dem neu gestalteten Erlebnispfad mit App und 27 eleganten Stelen spannende Einblicke in die Historie der Seebäder und das Who’s who der illustren Gäste.
Highlights & Tipps:
Wem der Sinn nach Natur und Ursprünglichkeit steht, sollte einen Abstecher ins Usedomer Achterland machen. Zum Festland hin öffnet sich hier die Weite einer stillen Landschaft aus schilfgesäumten Seen, Salzwiesen, Steilufern und rohrgedeckten Dörfern mit blühenden Bauerngärten. Besonders schön ist die hügelige Usedomer Schweiz – mit ihren Halbinseln am Achterwasser und charmanten Orten wie Benz mit seiner Holländerwindmühle oder Mellenthin samt Wasserschloss mit Brauerei.
Ein besonderer Tipp für alle, die neue Perspektiven lieben: die neu gestaltete, geschwungene Seebrücke in Koserow. Seit 2021 für Besucher geöffnet, führt sie auf 280 Metern wellenförmig in die Ostsee hinaus. Abends ist die Brücke stimmungsvoll beleuchtet durch LED-Bänder an Handläufen und Sitzstufen. Ideal für einen romantischen Spaziergang bei Sonnenuntergang oder als Ausgangspunkt für eine Schifffahrt mit der Adler-Flotte.
Niš in Serbien
Kultur pur mit Balkan-Flair:
Wer das Authentische liebt, wird Niš schätzen. Die drittgrösste Stadt Serbiens liegt im Südosten des Landes an einer der ältesten Handelsrouten Europas und verbindet eindrucksvoll ihre bewegte Geschichte mit einem modernen, lebendigen Balkan-Lebensgefühl. Als Geburtsort von Kaiser Konstantin dem Grossen blickt Niš auf eine reiche römische Vergangenheit zurück – vor allem sichtbar in der archäologischen Stätte Medijana.
Highlights & Tipps:
Medijana ist eine römische Vorstadtvilla aus dem 4. Jahrhundert mit kunstvollen Bodenmosaiken. Einst Rückzugsort von Kaiser Konstantin dem Grossen. Die archäologische Stätte liegt rund 5 km vom Stadtzentrum entfernt. Die Festung von Niš zählt zu den am besten erhaltenen osmanischen Befestigungen der Region. Auf einer Fläche von rund 22 Hektar können Besucher in die Vergangenheit eintauchen und unter anderem osmanische Bäder und Waffenkammern, die ehemalige Bali-Bey-Moschee und Überreste der antiken römischen Stadt Naissus besichtigen. Heute ist sie auch ein grüner Stadtpark mit Cafés, Galerien und Kulturveranstaltungen.
Der Skull Tower (Ćele Kula) ist ein eindrucksvolles Relikt osmanischer Repression – ein Turm aus den Schädeln serbischer Freiheitskämpfer, heute Mahnmal und Museum.
Typisch für Niš ist das Lebensgefühl «merak»: die Freude am Genuss. Unbedingt einkehren in eine traditionelle «Kafana» mit deftiger Balkan-Küche und Live-Musik. Unbedingt probieren: würziger «Urnebes»-Salat, hausgemachte Pasteten und deftige Tontopfgerichte wie gefüllte Weinblätter oder Kalbseintopf. Nicht fehlen dürfen Nišs Grillspezialitäten – Ćevapi, Gourmet-Burger oder Spiesse im Speckmantel.
Nur 20 Kilometer von der Stadt entfernt warten unberührte Natur und jede Menge Outdoor-Abenteuer. Der Berg Suva Planina, die Schluchten von Sićevo und Jelašnica sowie die Thermalquellen von Niška Banja sind ideal zum Wandern, Klettern oder Entspannen.
Mutige wagen sich beim Paragliding in die Lüfte oder erkunden versteckte Höhlen auf geführten Touren.
Montpellier in Frankreich
Savoir-vivre am Mittelmeer:
Montpellier ist jung, kreativ und sonnig – eine Stadt mit südfranzösischem Flair, mediterraner Leichtigkeit und einem Hauch von Avantgarde. Die Altstadt mit ihren mittelalterlichen Gassen, eleganten Herrenhäusern und versteckten Plätzen wirkt wie ein Freilichtmuseum. Gleichzeitig prägen moderne Architektur, Street-Art und ein aktives Studierendenleben die Atmosphäre. Wer durch die engen, schattigen Gassen der Altstadt (Écusson) flaniert, begegnet Geschichte auf Schritt und Tritt: vom Place de la Comédie mit seiner Opéra bis zur gotischen Kathedrale Saint-Pierre. Wenige Kilometer südlich lockt das Meer mit weiten Stränden und der Lagunenlandschaft des Languedoc.
Highlights & Tipps:
Ein ganz besonderes Erlebnis ist ein Bummel über den Marché du Lez – ein kreatives Dorf mit Foodtrucks, Vintage-Stores, Concept Shops und Street Art direkt am Fluss. Hier trifft sich Montpellier zum Essen, Trinken und Feiern – ein perfekter Ort, um den urbanen Esprit der Stadt zu spüren. Für Abkühlung sorgt das nur 15 Minuten entfernte Strandparadies von Palavas-les-Flots mit feinem Sand, Beachbars und Blick auf die Flamingos der umliegenden Lagunen.
Ein kleiner, grüner Geheimtipp ist der Jardin des Plantes, der älteste botanische Garten Frankreichs, gegründet 1593. Nur 20 Minuten von Montpellier entfernt liegt La Grande Motte – bekannt für ihre einzigartige, gewagte pyramidenförmige Architektur, ihre 7 km langen feinen Sandstrände und vielfältigen Wasseraktivitäten. Vor allem aber beeindruckt La Grande Motte mit üppiger Vegetation: Mit 70 Prozent Grün- und Naturflächen gilt die Stadt als die grünste Europas.
Dubrovnik in Kroatien
Mittelalterlicher Glanz trifft mediterrane Lebensfreude:
Die Altstadt von Dubrovnik, von mächtigen Festungsmauern umschlossen und majestätisch über dem Adriatischen Meer gelegen, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der historische Stadtkern mit seinen marmorgepflasterten Gassen, barocken Kirchen und venezianisch geprägten Palästen ist nicht nur architektonisch beeindruckend, sondern auch atmosphärisch einzigartig. Dubrovnik war im Mittelalter eine bedeutende Handelsrepublik. Das Erbe dieser Blütezeit spürt man bis heute: in den imposanten Bauwerken wie dem Rektorenpalast, in der Kathedrale Mariä Himmelfahrt oder auf dem prachtvollen Hauptboulevard Stradun.
Highlights & Tipps:
Ein Rundgang über die 2 km lange Stadtmauer gehört zu den absoluten Musts – mit spektakulären Ausblicken auf Altstadt, die roten Ziegeldächer und das tiefblaue Meer. Nur 10 Minuten mit der Fähre entfernt liegt die autofreie Insel Lokrum: ein grünes Naturparadies mit Zypressenwäldern, Pfauen, botanischem Garten und einem stillen Benediktinerkloster. Perfekt für ein erfrischendes Bad abseits des Trubels.
Für Sonnenuntergänge mit Aussicht lohnt sich eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Berg Srđ. Oben wartet ein 360-Grad-Panorama über Stadt und Meer. Am besten bei einem Drink im Panorama-Restaurant.
So fliegst du hin – die SWISS Verbindungen im Überblick:
Nach Heringsdorf (Usedom) fliegt SWISS ab dem 28. Juni 2025 immer samstags.
Niš (Serbien) ist ab dem 30. Juni 2025 wieder im Programm – mit zwei Flügen pro Woche während der Hochsaison (Juli–August), jeweils montags und donnerstags.
Die neue Strecke nach Montpellier (Frankreich) startet am 27. Juni 2025. SWISS bedient die Destination in der Hochsaison zweimal wöchentlich – montags und freitags.
Dubrovnik (Kroatien) wird bereits ab dem 17. April 2025 angeflogen – mit bis zu fünf wöchentlichen Verbindungen in der Hochsaison (Juli–August), u. a. donnerstags, freitags, samstags und sonntags.
Alle Flüge starten ab Zürich Flughafen.
Auswahl und Text: Tanja Fegble
In Kooperation with Usedom, Niš and Montpellier Tourism
Veröffentlicht am 13. Juni 2025