Die Stadt der Ziegenböcke
Die berühmten Ziegenböcke auf dem Rathausturm sind das bekannteste Symbol von Poznań. Kein Wunder also, dass ihr tägliches Aufeinandertreffen für alle Besucherinnen und Besucher der Stadt ein Muss ist. Der Legende nach entkamen die Ziegen einst einem unachtsamen jungen Koch und kletterten auf den Turm des Rathauses.
Für das heutige Erscheinungsbild des Gebäudes war Giovanni Battista di Quadro aus der Region Lugano verantwortlich. Seine Arbeit ist zweifellos gelungen. Sein Meisterwerk gilt oft als das schönste Renaissance-Rathaus des 16. Jahrhunderts nördlich der Alpen.
Architekturbegeisterte entdecken in Poznań noch viele weitere bemerkenswerte Bauwerke. Die prächtige barocke Pfarrkirche beeindruckt besonders dann, wenn die von Friedrich Ladegast gebaute Orgel erklingt. An die frühere Zugehörigkeit von Poznań zum Deutschen Kaiserreich erinnert das imposante Kaiserschloss. Es entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts und war das letzte Schloss Europas, das für einen gekrönten Monarchen errichtet wurde. Heute hat das Gebäude eine neue Funktion gefunden und beherbergt das ganze Jahr über Kulturveranstaltungen. Direkt nebenan befindet sich das Enigma-Chiffrenzentrum, das die Geschichte der Kryptografie und die faszinierenden Leistungen der Mathematiker aus Poznań erzählt, die als Erste den Code der berühmten deutschen Chiffriermaschine Enigma brachen.
Wo Polen begann
Poznań ist der Ort, an dem Polen seinen Anfang nahm – der Sitz der ersten Herrscher des Landes. Die faszinierende Geschichte der Stadt, die eng mit der Geschichte des polnischen Staates selbst verwoben ist, lässt sich am besten in Porta Posnania entdecken, einem interaktiven Museum und Zentrum für Kulturerbe. Danach lohnt sich ein Spaziergang über Ostrów Tumski – eine ruhige Insel mitten im Herzen der Stadt, auf der sich Überreste tausendjähriger Befestigungsanlagen und die erste Kathedrale Polens befinden.
Michelin-Sterne und Martinshörnchen aus Poznań
Eine der grossen Stärken von Poznań ist seine vielfältige kulinarische Szene – von Streetfood bis zu Restaurants, die im Guide Michelin empfohlen werden. Die Stadt wird mitunter sogar als gastronomische Hauptstadt Polens bezeichnet. Feinschmeckerinnen und Feinschmecker empfehlen besonders einen Besuch des angesagten Stadtteils Jeżyce, der nicht nur für seine hervorragende Küche, sondern auch für seine schöne Jugendstilarchitektur bekannt ist.
Die lokale kulinarische Spezialität ist das Martinshörnchen aus Poznań („Rogal Świętomarciński“), dessen Form der örtlichen Legende zufolge an das Hufeisen des Pferdes des heiligen Martin erinnert. Besonders beliebt ist das Hörnchen am 11. November während der Feierlichkeiten zum Namenstag der Straße des heiligen Martin, einer der wichtigsten Alleen der Stadt. Zu diesem Anlass verzehren Einwohner:innen und Gäste mehrere Hundert Tonnen dieser süssen Köstlichkeit. Das ganze Jahr über können Besucherinnen und Besucher ausserdem das Museum der Martinshörnchen in Poznań besuchen, dort selbst versuchen, Hörnchen herzustellen, und ihren besonderen Geschmack entdecken.
Eine Insel? Nein, ein See
Malta in Poznań? Aber ja - nur ist es hier keine Insel, sondern ein See, mit einem Springbrunnen wie dem Jet d’Eau in Genf. Der Malta-See ist eines der beliebtesten Naherholungsziele der Stadt, ideal für Spaziergänge, Radtouren und Sommerkonzerte. Von Zeit zu Zeit finden auf dem See auch internationale Ruder- und Kanurennen statt. Am See liegen die Malta-Thermen, ein beliebter Aquapark, den besonders Kinder lieben. Entlang des Ufers verläuft die malerische Strecke der Parkeisenbahn Maltanka, die Besucherinnen und Besucher zum Neuen Zoo bringt. Dort leben Tausende Tiere – darunter Polens schwerster Bewohner: der Elefant Ninio.
Eine grüne Stadt
Das Zentrum von Poznań wird vom grünen Korridor des Warthe-Tals durchzogen – einem der beliebtesten Erholungsräume der Stadt. Poznań hat sogar seinen eigenen „Central Park“, auch wenn der Zitadellenpark auf dem Gelände einer Festung aus dem 19. Jahrhundert entstanden ist. Heute ist er eine grüne Enklave mit Resten von Befestigungsanlagen, Museen und Freiluftskulpturen, die zwischen den Bäumen verborgen liegen. Innerhalb der Stadtgrenzen befindet sich das Meteoritenschutzgebiet Morasko, der Schauplatz einer kosmischen Katastrophe vor Tausenden von Jahren, wo Besucherinnen und Besucher zwischen Bäumen spazieren und Krater sehen können, die durch Meteoriteneinschläge entstanden sind.
Nur eine halbe Stunde außerhalb der Stadt beginnt der Nationalpark Großpolen, der oft als lebendiges Museum nacheiszeitlicher Landschaften beschrieben wird. An den Rändern dieses Landes aus Wäldern und Seen bewahren mehrere Orte noch historische Gebäude im sogenannten Schweizerhausstil – Erinnerungen an die frühere Tradition der Region als Ferien- und Erholungsgebiet.
Prachtvolle Residenzen vor den Toren der Stadt
Nur wenige Kilometer ausserhalb von Poznań warten zwei architektonische Kleinode auf Besucherinnen und Besucher. Rogalin ist eine prächtige aristokratische Residenz am Ufer der Warthe mit eindrucksvollen Schlossinterieurs – darunter eine Bibliothek, die an Hogwarts erinnert –, einer herausragenden Kunstsammlung und einem Park voller uralter Eichen, die zu den ältesten Polens zählen.
Auch Kórnik ist einen Besuch wert. Zu den größten Attraktionen dieser malerischen Stadt am See zählen das Schloss, ein wunderschönes Arboretum, das besonders zur Blütezeit von Magnolien und Rhododendren bezaubert, und… die Weisse Dame, Polens berühmtester Geist.
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www.visitpoznan.pl
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Veröffentlicht am 01. Juli 2026
Advertorial von Visit Poznań
Titelbild: Adam Ciereszko, visitpoznan.pl