Zug ist weit über die Region hinaus für seine Kirschen bekannt. Seit dem 12. September reist nun auch der Name der Stadt um die Welt: Ein Airbus A350 von SWISS mit der Immatrikulation HB-IFC trägt ihn auf seinen Flügen zu internationalen Destinationen. Grund genug, einen Blick auf die Stadt hinter dem Namen zu werfen. Denn zwischen Zugerberg und Zugersee gibt es einiges zu entdecken.
#1 Hoch hinaus auf den Zugerberg
Nur eine kurze Fahrt vom Stadtzentrum entfernt geht es bereits in die Höhe. Von der Talstation Schönegg bringt die Standseilbahn ihre Gäste in rund acht Minuten auf den Zugerberg. Oben angekommen öffnet sich der Blick über den Zugersee und die umliegende Landschaft.
Der Hausberg der Zuger:innen lässt sich zu jeder Jahreszeit und in ganz unterschiedlichem Tempo entdecken. Familien können sich auf dem Zugiblubbi-Erlebnisweg auf Spurensuche begeben, während verschiedene Wanderwege zu einem ausgedehnten Spaziergang einladen. Und wer Zug lieber aus der Vogelperspektive betrachtet, kann bei einem Gleitschirmflug noch ein gutes Stück höher hinaus.
#2 Vom Berg zu Land
Vom Berg zurück am See ist es nicht weit bis in die Zuger Altstadt. Zwischen historischen Häusern und kleinen Gassen sticht ein Wahrzeichen besonders hervor: der 41,5 Meter hohe Zytturm. Einst diente er als Tor und Wachturm, gehört er heute zu den bekanntesten Zeugen der Zuger Stadtgeschichte.
Ein genauer Blick auf die Fassade lohnt sich. Unterhalb des grossen Zifferblatts befindet sich eine astronomische Uhr, deren vier Zeiger unter anderem Wochentag, Monat und Mondphase anzeigen. Im Innern erzählt der Turm noch eine andere Geschichte: In den sogenannten Timpis, kleinen Gefängniszellen, wurden einst Menschen eingesperrt, die gegen die Regeln der Stadt verstossen hatten.
#3 Vier Jahreszeiten auf dem Teller
Nur wenige Schritte vom Zytturm entfernt blickt das Restaurant Aklin auf eine lange Geschichte zurück. Seit 1787 gehört es zum kulinarischen Stadtbild von Zug. In den drei Stuben Aklin, Erker und Zunft treffen heute Stammgäste auf Geschäftsleute, kleine Runden auf grössere Gesellschaften.
Auf den Tellern gibt die Jahreszeit den Takt vor. Verarbeitet werden unter anderem Produkte aus der Region, Fisch aus dem Zugersee und verschiedenen Zutaten, die vegetarischen Gerichten ihren eigenen Charakter verleihen. So wird aus einem Rundgang durch Zug auch eine kulinarische Entdeckungsreise.
#4 Ein Kaffee mit Schuss zum Schluss
Was haben Charlie Chaplin, Winston Churchill und Audrey Hepburn gemeinsam? Sie alle haben Gefallen an einer Spezialität gefunden haben, die untrennbar mit Zug verbunden ist: der Zuger Kirschtorte.
Ihre charakteristischen Schichten vereinen Japonaisböden, Kirschbuttercreme und einen mit Kirsch getränkten Biskuit, gekrönt von einer feinen Schicht Puderzucker. Seit 2015 trägt die Zuger Kirschtorte die geschützte geografische Angabe GGA/IGP. Damit ist unter anderem festgelegt, dass sie im Kanton Zug hergestellt wird und AOP-Kirsch aus der Region Zug-Rigi enthält.
Wer sie bei Treichler probiert, kann den Rundgang durch Zug gleich mit einer zweiten Leidenschaft des Hauses verbinden: Kaffee. Eine passende letzte Station, bevor es nach einem Tag zwischen Berg und See wieder nach Hause geht.
Mehr über unsere Flotte
Die Flugzeuge von SWISS tragen traditionell die Namen von Schweizer Kantonshauptorten oder Tourismusdestinationen. Der erste Airbus A350 wurde auf den Namen «Lausanne» getauft, der zweite trägt den Namen «Delémont».
Mit «Zug» ist nun der dritte Airbus A350 Teil der SWISS Flotte. Wer seine Reise durch die Welt mitverfolgen möchte, findet ihn auf Flightradar24 unter der Immatrikulation HB-IFC.
Text: Valeria Talarico
Publikation am 1. Oktober 2026