Seen, Wälder, Metropolen – ein Roadtrip von Toronto nach Montreal

Ein Mietwagen, ein voller Tank und vor uns fast 1000 Kilometer Abenteuer: Auf dem Roadtrip von Toronto nach Montreal geht es quer durch die Provinzen Ontario und Quebec. Glitzernde Seen, endlose Wälder, und lebendige Orte erwarten uns. Nimm Platz auf dem Beifahrersitz. Und erlebe mit mir eine Reise voller Kontraste. 

Tag 1: Toronto – Algonquin Provincial Park
Von Trubel der Stadt in die Ruhe der Natur

Zehn Uhr morgens. An der Bloor Street East in Downtown Toronto setze ich mich hinters Steuer des Mietwagens, den ich bei Sunny Cars gebucht habe, gebe im Navi mein Tagesziel ein, stelle Rück- und Seitenspiegel ein und – fahre los.

Die ersten 100 Kilometer bis Barrie verlaufen unspektakulär – Autobahnkilometer halt. Auf der Route 60 N werden die Wälder aber dichter und immer wieder erhasche ich Blicke auf Seen und Wasserläufe. Etwa 10 Kilometer vor meinem Ziel folge ich spontan dem Wegweiser zum Hardwood Lookout Trail. Nach einem kurzen 1-Kilometer-Trail sehe ich, was mich erwartet: endlose Wälder und glitzernde Seen – die Vorfreude auf den Algonquin Provincial Park wächst. Noch acht Meilen – dann erreiche ich das Arowhon Pines Resort.

Am Ostarm des Little Joe Lake liegen Cabins aus den 1930ern inmitten der Zedernwälder. Das Kanada-Feeling erwacht endgültig, als Theresa an der Réception im Haupthaus eröffnet: Kein WiFi, kein Empfang – keine Verbindung zur Aussenwelt. Als Reisejournalist ist das ungewohnt, aber schon bald vergesse ich alles Profane. Der digitale Detox beginnt. Beim Durchstreifen des Waldes dem Seeufer entlang kommt Ruhe auf. Von aussen dringt sie in mich ein. Ich bin angekommen. Bei mir.

Überall stehen die ikonischen Muskoka-Chairs, Kanus und Kajaks liegen bereit, aus der Sauna treten schwitzende Menschen ins Abendlicht. Nebenan brennt ein Bonfire, die Idylle wirkt fast unwirklich. Um 18:30 Uhr läutet die Glocke zum Dinner und die Gäste strömen zum Haupthaus.

Im grossen Blockhaus sitze ich nun an meinem Tisch, habe mich am Appetizer-Table gestärkt und mache mir diese Notizen, die du gerade mitliest. Nun warte ich auf meine Hauptspeise: einen Tenderloin.

 

#Buchtipp

Vor dem Schlafengehen lese ich am knisternden Kamin im Flug des Raben. Das Buch von Richard Wagamese habe ich mir für diese Reise aufgehoben, denn es spielt genau hier.  Wagamese gehört zu den Ojibwe (Anishinabe), einer der grössten First Nations Nordamerikas und gilt als bedeutende Stimme der indigenen Kultur Kandas. Er schreibt über Garnet Raven, der sich entfremdet fühlt und zu sich selbst zurückfindet. Seine Sprache klingt inmitten der stillen Wälder Ontarios fast wie ein Echo der Landschaft:

«Das Land ist ein Gefühl. Verlierst du die Verbindung, verlierst du das Gefühl, zu etwas zu gehören, was grösser ist als alles andere.»

Zitat aus «Der Flug des Raben», Richard Wagamese

 

#Indigene Kultur in Kanada

Viele Orte entlang unserer Route – etwa Algonquin Park, Kingston oder Ottawa – liegen auf traditionellem Gebiet indigener Völker wie den Ojibwe (Anishinaabe), Algonquin und Haudenosaunee. Ihre Sprachen, Geschichten und Traditionen prägen das kulturelle Erbe bis heute. Ein achtsamer Umgang mit Natur und Kultur zeigt Wertschätzung für die Menschen, deren Wurzeln hier seit Jahrtausenden sind.

Wer erfahren möchte, auf wessen Gebiet man sich gerade befindet, findet das auf Native Land Digital ganz einfach heraus. 

 

 

Tag 2: Algonquin Provincial Park
Mit dem Kanu unterwegs

Manche träumen im Schlaf – im Arowhon Pines Resort beginnt der Traum beim Erwachen. Um 6:30 Uhr liegt Nebel über dem Little Joe Lake, durchbrochen von ersten Sonnenstrahlen. Je höher die Sonne steigt, desto märchenhafter wirken die Cabins. Kaffeeduft holt mich zurück – Zeit fürs Frühstück und den Kanu-Trip.

Nach 20 Minuten Fahrt zum Canoe Lake treffe ich Hannah von Algonquin Outfitters, heute mein Guide. Wir beladen unser Kanu mit Drybags und Lunch-Packages vom Resort und starten zu einer dreistündigen Tour über den Canoe Lake.

Schnell finden wir die Paddel-Harmonie. Fast geräuschlos gleitet das Kanu übers Wasser. Hannah zeigt mir versteckte Buchten, Elch-Badestellen, sonnenbadende Schildkröten und die Sommercamps für Jugendliche. In einem Seitenarm paddeln wir vorbei an einer über 100 Jahre alten Logbridge bis hinauf zu einer Portage. Zum Lunch legen wir am Tom Thomson-Denkmal an, ziehen das Kanu an Land und geniessen Sandwiches und Cookies am Seeufer. Danach paddeln wir rund 45 Minuten zu unserem Ausgangsort zurück und ich weiss, dass ich nicht zum letzten Mal in einem Kanu gesessen bin.

Zurück im Resort schwimme ich im Little Joe Lake und geniesse die Ruhe. Auf dem Weg zum Dinner treffe ich wieder Theresa, die das Resort von der Gründerfamilie übernommen hat und dessen Geist bewahrt: eine Oase der Ruhe mitten in der Natur – fern vom Alltag, aber nah an der Leichtigkeit des Seins.

 

 

Tag 3: Algonquin Provincial Park – Peterborough
Die Geschichte des Kanus ist auch die Geschichte Kanadas

Im Algonquin Provincial Park habe ich die weiten Strassen fast für mich allein – ein echtes Roadtrip-Feeling auf dem Weg nach Süden. Auf dem Weg ins Canoe Museum in Peterborough überraschen mich das Lock & Paddle-Event: fast tausend Kanus beim Lock & Paddle-Event an einer Schleuse.

Das Canadian Canoe Museum in Peterborough vereint Geschichte, Design und Erlebnisse: kuratierte Exponate, Workshops, eine Jagdhütte mit indigenen Geschichten und über 600 Kanus, die von den First Nations bis zu Entdeckern, Händlern und Abenteurern erzählen. Der 2024 eröffnete Neubau wurde von National Geographic als «Best Cultural Spot» ausgezeichnet. Das Museum liegt auf dem Territorium der Michi Saagiig Anishinaabeg, wo indigene Partner Inhalte und Programme prägen, wodurch deren Kultur lebendig bleibt.

Nach diesem eindrücklichen Besuch geht meine Fahrt weiter nach Süden, ins Prince Edward County, wo ich im modernen Drake Motor Inn einchecke – ein perfektes Motel für Roadtripper. Ein kühles Bier in der Midtown Brewery, gleich um die Ecke, und ein herzhaftes mexikanisches Abendessen im La Condesa runden den Tag ab.

 

 

Tag 4: Prince Edward County
Sandbanks, Chardonnay und ein Abend am Feuer

Der Sonntag startet grau und regnerisch – perfekt, um Notizen zu ordnen. Gegen Mittag klart es auf, und ich mache mich auf den Weg durchs Prince Edward County. Erster Halt: der Sandbanks Provincial Park mit Stränden, Beachlife und viele Menschen. Die Versuchung, einfach hier zu bleiben, ist gross, aber die Neugier siegt.

Über Cherry Valley fahre ich weiter. Ein Halt war hier eigentlich nicht eingeplant. Doch der Fotostop bei der alten Texaco Gas Station musste einfach sein. Danach besuche ich die Lighthall Vineyards, wo es nicht nur Wein, sondern auch handgemachten Käse gibt.

Ohne konkretes Ziel fahre ich weiter Richtung Prinyers Cove. Die Landschaft zeigt die ländliche Seite des Prince Edward County, wo der Blick über den Lake Ontario schweift. Fast vergisst man, dass es ein See ist und nicht das Meer.

Unterwegs halte ich oft zum Fotografieren an. Dabei treffe ich auf die Forcht’s. Ihre Farm ist liebevoll restauriert und ihre Geschichte beeindruckend. Gail und Stan wohnen bereits seit 35 Jahren hier und haben alles selbst renoviert: das Haus, die Scheune, der Schuppen und alles Rundherum. Die Forcht’s geben hier Tieren ein Zuhause, die andernorts keinen Platz mehr haben. Es ist ein kleines Paradies.

Auf dem Rückweg mache ich noch Halt in Picton, dem Herzen des Prince Edward County. Historische Backsteinbauten, kleine Cafés, Galerien und Boutiquen säumen die Main Street.

Zurück in Wellington endet der Tag mit einem Dinner auf der Terrasse des Drake Devonshire. Es gibt Burrata, Burger, Bier und Wein. Das Prince Edward County indes macht aber noch Lust auf mehr. Als es eingedunkelt hat, sitze ich mit einem Glas Wein am Bonfire und geniesse die Stille am Ufer des Lake Ontario.

 

 

Tag 5: Prince Edward County – Kingston
Rock’n’Roll, Geschichte und ein Dinner auf dem St. Lorenz-Strom

Schön, dass du noch als Beifahrer:in mit mir unterwegs bist! Heute geht’s weiter nach Kingston. Unterwegs mache ich Halt am Lake on the Mountain, um einen Lunch zu geniessen. Danach bringt mich die Fähre nach Adolphustown, wo der Rest der Fahrt entlang den Gestaden des Lake Ontario verläuft.

In Kingston checke ich im Frontenac Club ein. Einst war es die Bank of Montreal, heute ein stilvolles Boutiquehotel. Mein Zimmer ist der Backstage Room, welcher ganz der legendären Band The Tragically Hip gewidmet ist. Goldene LPs, Konzertfotos, Plakate: ich nächtige in rockiger Gesellschaft.

 

#Hörtipp

The Tragically Hip sind in Kanada eine Legende. 1984 in Kingston gegründet, prägten sie über Jahrzehnte die Rockszene. Frontmann Gord Downie wurde wegen seiner Texte und seines Einsatzes für indigene Rechte und Umweltthemen zu einer Ikone. Ihr Abschiedskonzert 2016, nach Downies Krebsdiagnose, wurde sogar landesweit live übertragen, wo selbst Premierminister Justin Trudeau im Publikum war. Der letzte Song: Ahead by a Century.

The Tragically Hip - Ahead By A Century (Official Music Video)

 

Um 16 Uhr treffe ich Arthur Milnes, Ex-Redenschreiber des Premierministers und Autor zahlreicher Bücher, in der Lobby. Er führt mich durch Kingston und zeigt mir versteckte Ecken der einstigen Hauptstadt Kanadas. Er erzählt Geschichten über Häuser, Bewohner:innen und über Jimmy Carter, der einst spontan bei ihm übernachtete und so den Secret Service ganz schön in Aufruhr versetzte.

Zum Nachtessen gehe ich an Bord der Island Star. Beim Dinner Cruise auf dem Sankt-Lorenz-Strom gleiten wir hinein ins Inselreich der Thousand Islands

 

 

Tag 6: Kingston – Ottawa
Der Umweg ist das Ziel

Auf der Bustour durch Kingston am Morgen erfahre ich viel über dessen strategische Bedeutung. Nach einem letzten Spaziergang und einem köstlichen Lunch bei Chez Piggy, fahre ich weiter nach Ottawa. Da nicht immer der schnellste, sondern auch der schönste Weg zählt, nehme ich statt den Highway spontan die County Road 46 nach Norden. Zum Glück, denn so entdecke ich Franks General Store, ein kurioses Kleinod voller individueller Sammlerleidenschaft.

Am Abend erreiche ich Ottawa, checke im Metcalfe Hotel ein, wo ich im Restaurant Cocotte ein feines Nachtessen geniesse: Salmon Tartar und Flat Iron – genau das Richtige nach einem langen Tag.

 

 

Tag 7 : Ottawa
Zwischen Politik, Poutine und Perspektiven

Es geht rauf zum Parliament Hill. Weil der Centre Block noch bis mindestens 2030 saniert wird, hilft aktuell nur die moderne Technik: Die audiovisuelle 3D-Show «Parliament – the immersive experience» erlaubt spannende Einblicke in das Innere des Gebäudes. Echt wäre zwar schöner, eindrücklich ist es trotzdem.

Um 13:00 Uhr startet meine Foodtour mit Skye Marok am Byward Market. So komme ich in den Genuss von – Italiener:innen sollten jetzt kurz weglesen – Hawaiian Pizza & Bloody Caesar in der Grand Pizzeria. Die Pizza mit Ananas wurde 1962 in Ontario erfunden, der Bloody Caesar 1969 in Calgary – beides sind längst kanadische Klassiker.

Weiter geht’s dann zu Beyond the Pale mit einer Poutine und Craft Beer, danach zu Canada in a Basket, wo ich preisgekrönte Senfe entdecke. Bei Planet Coffee gönne ich mir einen typisch kanadisches no-bake Dessert: einen Nanaimo Bar. Den kulinarischen Streifzug beende ich mit einem warmen BeaverTail, der wohl kanadischsten Leckerei überhaupt.

Zur Verdauung spaziere ich zum Museum of Canadian History, überquere dabei den Ottawa River und damit auch gleich die Provinzgrenze von Ontario nach Quebec. Die Architektur und die Ausstellungen beeindrucken. Ein Must für Ottawa-Besucher:innen.

Das Aqua-Taxi bringt mich zurück ans Ontario-Ufer, vorbei an den Treppenschleusen des Rideau-Kanals. Bei RetroBikes schaue ich bei einem Kaffee noch kurz den Velomechanikern zu, bevor ich im Hotel kurz auftanke. Das Abendessen im Riviera: ein kühles Bier, Brioche, Butter und dann Gravelax und Sirloin. Das Notizbuch bleibt für heute zu. Mehr über Ottawa erfährst du schon bald im Ottawa-City Report im SWISS Magazine. 

 

Tag 8 : Ottawa – Kanata
Auf den Spuren der Ojibwe

Den heutigen Tag verbringe ich auf der Madahoki-Farm in Kanata, Teil der Algonquin-Anishinaabe Nation. Hier wird indigene Kultur lebendig – keine Folklore, sondern echtes Weitergeben von Wissen und Tradition.

Ich erlebe herzliche Begegnungen: Awema Tendesi empfängt mich im Tipi mit Trommel und Gesang, Lynn Surrette stellt mir die Ojibwe Spirit Horses vor. Das sind kleine, zähe Pferde, die einst fast ausgestorben waren.

Auf dem Legacy-Trail komme ich der Kultur Schritt für Schritt näher und bringe als Zeichen des Respekts ein Tabak-Opfer dar. Und beim anschliessenden Wildreis-Salat im Tipi schwingt tiefe Dankbarkeit mit. Die letzte Nacht in Ontario verbringe ich im Microtel in Kanata, das ebenfalls der First Nation der Ojibwe gehört.

Miigwech.

* Danke – in der Sprache der Ojibwe

 

 

Tag 9: Kanata – Mont Tremblant
Von Ontario nach Québec

Früh am Morgen verlasse ich Ontario und fahre rund 180 Kilometer nach Mont-Tremblant in Québec. Ein letztes Mal Autobahn, bevor die Landschaft wieder zur Bühne wird.

Dort wartet ein Highlight: ein kurzer Helikopterflug über die Laurentides. Von oben zeigt sich die Region als Mosaik aus Seen und grünen Hügeln, die in der Sonne funkeln. Ein Panorama, das man so schnell nicht vergisst.

Zurück am Boden checke ich ein im Fairmont Tremblant, das direkt am Fuss des Mont Tremblant liegt, umgeben vom lebhaften Dorf mit Terrassen, Boutiquen und Strassenkünstlern. Beim Spaziergang spüre ich schon die Ferienlaune von Familien, Wanderern und Bikern.

Am Abend dann erlebe ich etwas Besonderes: Tonga Lumina. Ein nächtlicher Licht- und Klangpfad, der durch den Wald führt. Projektionen tanzen auf Bäumen, mystische Klänge erfüllen die Luft – eine poetische Hommage an Natur und Mythen der Region. (Nicht ganz) allein zu später Stunde durch den Wald zu streifen, ist wie ein Eintauchen in eine andere Wirklichkeit – geheimnisvoll und voller flüchtiger Magie. 

 

 

Tag 10: Mont-Tremblant – Montreal
Ankunft in der Metropole

Nach einem ausgedehnten Frühstück mit Eggs Benedict wandere ich zu einem Aussichtspunkt über Mont-Tremblant. Wälder, Seen und Berge liegen wie ein Teppich zu meinen Füssen. 

Kurz nach Mittag starte ich zur letzten Etappe meines Roadtrips. Je näher ich Montréal komme, desto dichter wird der Verkehr. Vierspurig geht es lange geradeaus, die Skyline taucht auf und dann rolle ich in die Stadt.

Mein Navi lotst mich direkt zum Hotel 10, wo ich für die nächsten drei Nächte unterkomme. Nach dem Einchecken gebe ich den Mietwagen bei Sunny Cars zurück. Nun ist es auch für dich an der Zeit, auszusteigen. Begleite mich noch kurz zu Fuss auf dem Spaziergang in der Nachmittagshitze zurück ins Hotel. So erhältst auch du gleich einen ersten Eindruck von Montreal.

Was ich in den kommenden Tagen in dieser faszinierenden Stadt erlebt habe – von kreativen Quartieren über Rooftop-Bars bis hin zu kulinarischen Entdeckungen – erzähle ich dir schon bald in einer eigenen Montreal-Reportage. Nur so viel sei verraten: Die Stadt hat mich sofort in ihren Bann gezogen.

A bientôt.

 

 

Distanz: ca. 950 km
Dauer: empfohlen 8–10 Tage

Route & Highlights
Toronto · Algonquin Provincial Park · Peterborough · Prince Edward County · Kingston · Ottawa · Kanata · Mont-Tremblant · Montréal
Der Roadtrip funktioniert gut auch mit Start in Montreal.

Ontario
Ontario ist Kanadas bevölkerungsreichste Provinz mit über 14 Millionen Einwohnern. Hauptstadt ist Toronto, Regierungssitz des Landes Ottawa. Rund 250.000 Seen und über 100.000 Kilometer Flüsse – darunter der St.-Lorenz-Strom und der Ottawa River – prägen die Landschaft. Geografisch reicht die Provinz von den Grossen Seen im Süden bis zur Hudson Bay im Norden.

Québec
Québec ist Kanadas flächenmässig grösste Provinz mit rund 8,1 Millionen Einwohnern und Französisch als einziger Amtssprache. Hauptstadt ist Québec City, die grösste Stadt Montreal. Beide vereinen europäisches Flair mit nordamerikanischem Lebensstil. Die Provinz ist reich an natürlichen Ressourcen wie Holz und Wasserkraft und bekannt für ihren Ahornsirup.

Reisezeit: Mai bis Oktober

Gut zu wissen

  • ·Mietwagen am besten vorab buchen, z. B. über Sunny Cars.
  • Unterkünfte reichen von rustikalen Cabins bis zu Boutiquehotels.
  • Native Land Digital zeigt, auf welchem traditionellen indigenen Gebiet man sich gerade befindet.

Weiterführende Links

destinationontario.com

bonjourquebec.com

SWISS Destinationen

Die SWISS fliegt wöchentlich mehrmals nach Toronto und Montreal.