Während sich die Schweizer Fussballnationalmannschaft mitten in der Qualifikationsphase für die Weltmeisterschaft 2026 befindet, läuft es für das Team von Murat Yakin rund: Zwei Spiele vor Schluss führt die Nati ihre Gruppe an. Die Chancen auf ein WM-Ticket stehen also bestens.
Zwischen intensiven Trainings und wichtigen Qualifikationsspielen gegen Schweden, Slowenien und den Kosovo blieb dennoch Zeit für ein anderes Thema, das bei SWISS naturgemäss besonders gut ankommt: das Reisen. Denn als Airline-Partnerin der Schweizer Fussballnationalmannschaft begleitet SWISS das Team auf Charterflügen zu seinen internationalen Einsätzen. Das Gespräch fand deshalb – ganz bodenständig – in der SWISS Economy statt.
«This or That»: die Reisevorlieben der Nati-Stars
Fabian Rieder, Cédric Itten und Marvin Keller, packt ihr erst in letzter Minute oder habt ihr euer Reisegepäck schon weit im Voraus bereit? «Ich bin definitiv ein last minute packer», sagen Marvin und Fabian fast gleichzeitig. Cédric hingegen outet sich als Frühpacker, was ihm jedoch ein paar skeptische Blicke einbringt.
Auch wenn es im Vorhinein beim Packen teils etwas chaotisch zu- und hergeht, herrscht dann im SWISS Flugzeug zu den Spielen meist Ruhe. Während Marvin und Fabian lieber «in Ruhe chillen», gibt Cédric lachend zu, dass er seine Teamkollegen «gerne ab und zu mal ein bisschen nervt». Einig sind sich aber alle bei der Outfitfrage für eine Flugzeugreise: Jogginghose, selbstverständlich.
Auch bei der Flugzeit herrscht weitgehend Einigkeit. Alle drei bevorzugen Kurzstrecke. Lange Flüge mögen sie nur, wenn sie über Nacht gehen: «Dann kann man wenigstens ein bisschen schlafen», meint Cédric.
Und wie siehts mit feiern im Flugzeug nach einem Sieg aus? Dies kommt wohl auf den Anlass drauf an. Cédric bevorzugt die diplomatische Variante: «Kurz feiern und dann erholen.» Marvin entscheidet sich ohne Zögern für «grundsätzlich feiern» und Fabian wählt die goldene Mitte.
«Ich feiere gern ein bisschen, dann folgt die Erholung.»
Schweizer Fussball-Nationalspieler
«Wer im Team…?» – das Nati-Kabinengeflüster
Im zweiten Teil des Gesprächs wird viel gelacht – vor allem, wenn es um die Eigenheiten der Teamkollegen geht. Wer schläft im Flieger am schnellsten ein? Alle drei sind sich einig: Torhüter Gregor Kobel, auch «Gregi genannt». Und der Lauteste an Bord? «Hier gibt es keine Diskussion, oder?», lacht Marvin. «Der Breel!», rufen alle drei gleichzeitig. Gemeint ist natürlich Teamkollege Breel Embolo.
Bei der Frage, wer am längsten beim Security-Check braucht, muss zuerst ein bisschen überlegt werden. Marvin meint, dafür gäbe es keinen Spezialisten. Cédric fügt aber noch schmunzelnd hinzu: «Heute würde ich aber sagen Sierro. Der hat nämlich zwei Rucksäcke mit elektronischen Geräten dabei».
Und wer wäre der ideale Sitznachbar auf einem Zwölf-Stunden-Flug? «Marvin», sagt Fabian sofort. Marvin nickt: «Das gebe ich gerne zurück.» Cédric entscheidet sich für Silvan Widmer. «Das ist ein gemütlicher», meint er und grinst Silvan Widmer zu, der daneben sitzt und dem Interview neugierig folgt.
Spannend wird es bei der Frage nach «Streber und Klassenclown» im Team. Marvin bezeichnet sofort Fabian als den Streber der Mannschaft. Fabian kontert: «Also hört mal zu. Es gibt nur einen echten Streber und der sitzt da.» Er dreht sich auf seinem Sitzplatz um und zeigt auf Vincent Sierro. Cédric nickt lachend: «Fabian ist zwar immer gut vorbereitet, aber Sierro ist schon ein echter Streber». Und wer hätte es gedacht: Beim Klassenclown sind sich alle blitzschnell einig: natürlich Breel!
Und wer würde als Flight Attendant eine gute Figur machen? Nach kurzem Überlegen entscheiden sich die drei für Silvan Widmer und Remo Freuler. «Remo hat einfach dieses sympathische Lächeln», meint Fabian. «Die Passagiere hätten sicher Freude an ihm», ergänzt Cédric.
Die Frage, wem man im Notfall das Cockpit anvertrauen würde (natürlich rein hypothetisch), sorgt für Gelächter. «Akanji, der wäre sicher gut», meint Marvin. Cédric nickt zustimmend. Fabian hat aber einen anderen Favoriten: «Ich gehe mit Sierro». Und wem auf gar keinen Fall? Wieder unisono: «Breel!».
Zum Schluss folgt noch eine besonders charmante Frage: Wenn ihr etwas aus dem Gepäck eines Teamkollegen mitnehmen dürftet – was wäre es? Fabian muss nicht lange überlegen: «Von Granit (Xhaka), der hat immer so gute Parfüms dabei». Marvin lacht: «Das war stark». «Guter Call, oder?», meint Fabian. Cédric nickt: «Den nehmen wir! Xhaka loggen wir ein».
«Es gibt nur einen echten Streber und das ist Sierro.»
Schweizer Fussball-Nationalspieler
Reisegewohnheiten & Lieblingsdestinationen
Auch Profis haben ihre kleinen Rituale. Auf keinen Fall fehlen dürfen iPad, Kopfhörer und laut Marvin ein gutes Buch. «So viel also zum Thema Streber», wirft Fabian scherzhaft ein.
Jetlag-Tipps? «Da fragst du die Falschen», lacht Cédric. Marvin meint: «Vielleicht die Routinen einfach schon am Tag vorher anpassen und nicht erst am Reisetag».
Beim Wunschmenü an Bord werden sie sich schnell einig: «Ein leckerer Salat» zur Vorspeise, am liebsten griechisch. Lachs mit Reis und «etwas Grünem» als Hauptgang und ein Brownie zum Dessert. Fabian überlegt noch kurz und ruft: «Aber ein Tiramisu wäre auch nicht schlecht!», worauf alle drei lachen müssen.
Und wohin würden sie mit der Nati fliegen, wenn SWISS wirklich überall hinfliegen könnte?
«Tokyo für eine WM wäre cool», findet Marvin. «Brasilien wäre aber auch etwas», meint Cédric. Fabian träumt von einer noch weiter entfernten Destination und würde sich über eine WM in Australien freuen.
Und wie sieht es mit einer EM aus? «Ich glaube, Skandinavien hat uns gerade sehr gut gefallen. Finnland, Norwegen, Schweden oder auch Dänemark könnte ich mir gut vorstellen», meint Fabian. «Also jetzt hast du praktisch alles aufgezählt», lacht Marvin. Aber Fabian gerät erst in Fahrt und die Ideen sprudeln nur so weiter: «Oder Albanien und Nordmazedonien. Ist doch richtig schön da im Sommer. Obwohl nein, Griechenland fände ich noch besser. Also gut, ich lege mich auf Griechenland fest». Marvin bleibt bei Skandinavien und Cédric sei «offen für beides».
Bei der Wunschdestination für ein Trainingslager sind sich hingegen alle drei sofort einig: «Miami».
«Tokyo für eine WM wäre cool.»
Schweizer Fussball-Nationalspieler
Ob Kurzstrecke oder Langstrecke, Jogginghose oder Dresscode, bei der Nati gilt: Hauptsache gemeinsam unterwegs. Zwischen Humor, Teamgeist und Reiselust zeigen Fabian, Cédric und Marvin, dass sie auch über den Wolken eine eingespielte Mannschaft sind.
In dieser Woche bereitet sich die Nati auf ihre letzten beiden Qualifikationsspiele vor: Bereits am Samstag, dem 15. November trifft die Schweiz in Genf auf Schweden, bevor drei Tage später das Auswärtsspiel gegen Kosovo folgt. Es fehlen also noch zwei entscheidende Etappen, bevor das Ziel erreicht ist: das Ticket zur Fussball-Weltmeisterschaft 2026. Wenn also alles nach Plan läuft, heisst es für die Nati im Sommer 2026: Boarding completed – nächster Halt: Weltbühne.
Partnerschaft von SWISS mit dem Schweizer Fussballverband
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Eine der bedeutendsten Sportorganisationen des Landes ist der Schweizerische Fussballverband. Wir unterstützen die Schweizer Nationalmannschaften (Männer, Frauen und Junioren) durch umfangreiche Beiträge zu ihren Flugreisen zu Spielen.
Autorin: Jaëlle Troxler
Publiziert am 12. November 2025