«Heute lebe ich meinen Bubentraum immer noch»

Am 15. Mai 2026 ist es endlich so weit: Die lang ersehnte 2026 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft beginnt. Gemeinsam mit Fans und Spielern ist auch SWISS als Offizieller Sponsor des Events und des Schweizer Eishockeyverbandes hautnah dabei – und freut sich auf eine Zeit voller Träume, Emotionen und unvergesslicher Momente. Auch beim Nationalspieler Nino Niederreiter ist die Vorfreude auf die Rückkehr in seine Heimat und darauf, an einer Eishockey-Weltmeisterschaft im eigenen Land für die Schweiz aufzulaufen, gross.

Eishockeyspieler auf dem Eis
Nino Niederreiter im Einsatz an der 2025 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft. © HHOF I IIHF Image

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft teilt einige Gemeinsamkeiten mit SWISS: Beide repräsentieren die Schweiz und ihr Volk. Beide tragen mit Stolz das Schweizer Kreuz. Beide vertreten die Schweizer Heimat in der weiten Welt und sorgen über Landesgrenzen hinaus für ein Gefühl von Gemeinschaft. Träume werden zu gemeinsamen Zielen, die Heimat zur antreibenden Kraft. Im Interview spricht Nino Niederreiter, Spieler in der NHL und Nationalspieler, mit uns über Bubenträume, die ruhigen Momente beim Fliegen und das Gefühl von Heimat.

Wenn du an dein achtjähriges Ich zurückdenkst: Hättest du dir je erträumt, heute an einer Eishockey-Weltmeisterschaft im eigenen Land zu stehen?
Ich hätte mir damals nie erträumt, noch eine Eishockey-Weltmeisterschaft in meinem Heimatland erleben zu dürfen. Vor allem nach der Absage der 2020 IIHF Eishockey-WM fühlte es sich ein Stück weit wie ein geplatzter Traum an. Als ich dann erfahren habe, dass es einen neuen Anlauf gibt, habe ich sehr gehofft, wieder Teil davon sein zu können.

Hast du schon als kleiner Junge von einer grossen Eishockeykarriere geträumt?
Ja, ich habe schon als kleiner Junge von einer Eishockeykarriere geträumt. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich diesem Traum so lange wie möglich nachgehen möchte. Heute lebe ich ihn immer noch und versuche, jeden Moment und jedes Spiel zu geniessen.

«Ich versuche, jeden Moment und jedes Spiel zu geniessen.»

Nino Niederreiter
Eishockeyspieler

Kannst du dich noch an deinen ersten Flug erinnern?
Ja, sehr gut sogar. Wir waren zuhause mit der Familie und haben am Teletext nach Ferienangeboten geschaut. Dann haben meine Eltern und Cousins ein Last-Minute-Angebot entdeckt, und kurz darauf sind wir direkt an den Flughafen gefahren und in die Karibik geflogen. Ich war noch sehr jung und sass im Flugzeug alleine in einer anderen Reihe, das war schon ein spezielles Erlebnis.

Was ist für dich das Schönste am Fliegen?
Die Ruhe. Man ist irgendwie abgeschottet, kann nicht einfach irgendwo hin, und hat Zeit für sich. Ich fliege während der Saison sehr viel, deshalb ist das für mich auch eine gute Möglichkeit, abzuschalten und etwas runterzufahren.

«Ich fliege während der Saison sehr viel, deshalb ist das für mich auch eine gute Möglichkeit, abzuschalten und etwas runterzufahren.»

Was hast du auf Reisen immer dabei?
Immer dabei sind mein iPad und meine Kopfhörer. Ich schaue sehr gerne Serien oder TV-Shows und nutze die Zeit im Flugzeug dafür.

Was ist dein Lieblingsreiseziel, und was macht es für dich so Besonders?
Das kann ich nicht auf ein einziges Ziel reduzieren. Besonders gerne mag ich Portugal, vor allem die Region um Lissabon. Grundsätzlich reise ich sehr gerne und möchte noch viele Orte auf der Welt entdecken.

«Grundsätzlich reise ich sehr gerne und möchte noch viele Orte auf der Welt entdecken.»

Der erste Tag nach einer Saison in der Schweiz: Was steht zuoberst auf deiner To Do-Liste?
Zeit mit Familie, Freundin und Freunden verbringen. Menschen treffen, die ich während der Saison lange nicht gesehen habe, sie in den Arm nehmen und einfach gemeinsam Zeit geniessen.

Auf was freust du dich am meisten, wenn du nach einem Sommer in der Schweiz wieder nach Nordamerika reist?
Ich bin ein grosser Fan von Nordamerika, nicht nur wegen des Hockeys, sondern auch wegen der Menschen und des Landes. Kanada ist mittlerweile mein zweites Zuhause geworden. Ich habe dort viele Freundschaften aufgebaut, auch ausserhalb des Eishockeys, und durfte viele verschiedene Kulturen und Mentalitäten kennenlernen. Das ist sehr bereichernd für mich.

Gibt es etwas, das Fans an dir überraschen würde?
Vielleicht, dass ich eigentlich gar nicht so gerne im Mittelpunkt stehe und lieber im Hintergrund bin. Natürlich gehört das zu meinem Beruf dazu, aber privat bin ich lieber etwas ruhiger unterwegs.

«Eigentlich stehe ich gar nicht so gerne im Mittelpunkt»

Wir danken Nino Niederreiter für das Gespräch und wünschen ihm und der Schweizer Eishockey-Nati für die 2026 IIHF Eishockey-WM alles Gute.