Es schneit seit Stunden. Spät in der Nacht zieht ein Pistenbully seine Spur über die Strecke, im Scheinwerferlicht tanzen riesige Flocken. Bald fahren hier die besten Skifahrer der Welt mit bis zu 150 km/h runter. Bis dahin muss die Piste präpariert sein.
Im Fahrerhaus läuft eine Kamera mit. Sie gehört nicht dem Fernsehen, sondern dem Social-Media-Team der Lauberhornrennen. Auf den Kanälen der Lauberhornrennen gehören sie zum Programm.
Im November 2023 übernahm KARGO die Social-Media-Kommunikation. Das Ziel: den Traditionsanlass sichtbarer machen, ein jüngeres Publikum erreichen und zeigen, was abseits der laufenden Fernsehkameras passiert. Erzählt wird je nach Plattform unterschiedlich. Mal spontan mit dem Handy, mal aufwendig produziert, mit Kamera, Drohne und längerem Storytelling.
Ein Arbeitstag am Berg
In der intensivsten Phase lebt das Team rund zwei Wochen in Wengen. Vier bis sechs Leute, eine Wohnung, ein langer Esstisch. Hier wird gekocht, geplant, geschnitten und gepostet, meist alles gleichzeitig.
Der Tag beginnt früh. In Zweierteams geht es los, auf Ski oder zu Fuss. Wengen ist autofrei, die Wege sind lang. Wer am falschen Ort steht, verpasst möglicherweise den Moment. Planung ist deshalb alles.
Am Nachmittag trifft sich das Team wieder in der Wohnung. Es wird geschnitten und gepostet, nebenbei beantwortet das Team Fragen und Kommentare aus aller Welt. Manches geht Minuten nach der Aufnahme online. Anderes wächst über Tage zu einem längeren Film.
Neugier statt Routine
Eine Besonderheit: Vor dem ersten Einsatz war niemand im Team je an einem Weltcuprennen. Was zuerst eine Herausforderung war, wurde zur Stärke. Das Team stellte Fragen, die längst niemand mehr stellt, und fand so Geschichten abseits der Zeitmessung. Inzwischen ist aus Neulingen ein eingespieltes Team geworden.
Fragt man nach drei Austragungen, was hängen bleibt, ist die Antwort nicht die Geschwindigkeit. «Am eindrücklichsten sind die einzelnen Personen, die wir antreffen», sagt Aline, Content Lead bei KARGO. «Alle helfen einander, alle arbeiten sehr hart, und trotzdem nehmen sich alle Zeit für uns.»
Aus Protagonist:innen sind Mitautor:innen geworden. Wer an der Piste arbeitet, schickt dem Team heute selbst Fotos und Videos: aus dem Pistenbully, von der Strecke, aus Ecken, in die keine Kamera kommt. «Sie sind Teil des Social-Media-Teams. Niemand ist näher dran als sie», sagt Aline. Und Social Media wird an der Strecke mittlerweile sehr geschätzt, als Bühne für eine Arbeit, die sonst unsichtbar bleibt.
Wenn die Rennen laufen
An den Renntagen ändert sich der Rhythmus. Zehntausende Fans säumen die Strecke, im Zielgelände wird gefeiert. Die Fernsehkameras sind auf den Sport gerichtet. Das Social-Media-Team schaut bewusst daneben, auf das, was keine Übertragung zeigt.
Dafür verteilt sich das Team entlang der Piste: am Start, an den Schlüsselstellen, im Ziel. Fans kommen vor die Kamera, die Crew steht für Interviews bereit. In Echtzeit gehen Stories online: der Jubel beim Zieleinlauf, die Fans, die Siegerehrung. Und genauso die Menschen, die selten im Rampenlicht stehen, ohne die aber kein Rennen stattfinden würde. Das Fernsehen zeigt die Fahrt. Die Kanäle der Lauberhornrennen zeigen, wie sich das Rennen an der Strecke anfühlt. Und was und wen es dafür braucht.
Das Publikum folgt dieser Perspektive. Während der Rennzeit erreichen die Beiträge mehrere Millionen Konten. Im Januar 2027 ist das Team wieder in Wengen. Und mit ihm die Bilder, die keine Fernsehkamera zeigt.
Die Lauberhornrennen auf Social Media
- Instagram (@lauberhornrennen)
- TikTok (@lauberhornrennen)
- Facebook (@Lauberhornrennen)
- YouTube (@WeltcupLauberhorn)
- LinkedIn (@Verein-Internationale-Lauberhornrennen)
- Behind-the-Scenes-Film
- Mehr zum Projekt: Lauberhornrennen: Social Media & Event Content für das Schweizer Ski-Ereignis des Jahres
Über KARGO
KARGO ist eine Digital Branding Agentur aus Bern und arbeitet in den Bereichen Strategie, Branding, Kampagnen, Social Media, Foto und Film. kargo.ch
Advertorial von KARGO in Zusammenarbeit mit den Internationalen Lauberhornrennen
Veröffentlicht am 2. November 2026